Luke Evans' letzter Brief an Tim Curry geht unter die Haut
Kurz bevor Tim Curry (†80) im August dieses Jahres starb, schrieb Luke Evans (47) dem Schauspieler noch einen persönlichen Brief – obwohl sich die beiden nie persönlich begegnet waren. Wie Luke gegenüber Entertainment Weekly erzählte, bedankte er sich darin für Tims legendäre Darstellung des Dr. Frank-N-Furter in "The Rocky Horror Picture Show" aus dem Jahr 1975, die der Waliser selbst bei seinem Broadwaydebüt verkörperte. "Er war sehr dankbar. Ich glaube, er war sehr krank, als er den Brief bekam – er hatte große Probleme – und ich habe seitdem mit seinem Verleger gesprochen", berichtete der Sänger und fügte hinzu: "Es fiel ihm schwer, zu sprechen und sich zu unterhalten, also glaube ich, dass es ihm wirklich sehr schlecht ging, aber was für ein Vermächtnis."
Tim starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren nach einer Phase gesundheitlicher Probleme in seinem Zuhause im kalifornischen Toluca Lake. Nach der traurigen Nachricht seines Todes entschied sich Luke dazu, seinen Brief öffentlich zu machen. Auf Instagram schrieb er: "Ruhe in Frieden, Tim Curry. Und danke x." Und weiter: "Obwohl wir uns nie begegnet sind, warst du von Anfang an Teil dieser Reise. Jeder Schauspieler, der in die Rolle des Frank schlüpft, tritt unweigerlich in einen Dialog ein, der mit dir begann, und das habe ich jeden Abend gespürt. Mit dir verglichen zu werden, war eines der größten Komplimente, die ich je erhalten habe, auch wenn es ein Kompliment ist, dem niemand jemals gerecht werden könnte. Es gibt und wird immer nur einen Tim Curry geben."
Sowohl Luke als auch Tim interpretierten die Rolle des Dr. Frank-N-Furter auf ihre eigene Weise. Trotzdem empfand Luke durch die gemeinsame Rolle eine tiefe Verbundenheit zu seinem Kollegen. Besonders tief habe ihn berührt, dass in den Nachrufen trotz Tims unzähliger ikonischer Rollen immer wieder Frank-N-Furter im Mittelpunkt stand – ausgerechnet jene Figur, die er selbst gerade am Broadway zum Leben erweckt hatte. Dass der Tod des Briten genau ans Ende seines New-York-Aufenthalts fiel, bezeichnete Luke gegenüber Entertainment Weekly als "seltsamen, schönen, tragischen" Abschluss, den er nie vergessen werde. Tim selbst hatte sich zu Lebzeiten voller Demut über den Film geäußert, der seine Karriere ins Rollen brachte. "Es ist weder ein Segen noch ein Fluch. Ich hatte Glück, die Rolle zu bekommen", sagte er einst dem LA Magazine über "The Rocky Horror Picture Show".






















