Wegen Drohungen: Jada Pinkett-Smith soll unter Eid aussagen
Aufgeben ist für Bilaal Salaam offenbar keine Option. Seit Monaten versucht er, Jada Pinkett-Smith (54), die ihm gedroht haben soll, vor Gericht zu einer Aussage unter Eid zu zwingen. Nun hat er dem Van Nuys Superior Court einen neuen Antrag vorgelegt und den Richter persönlich um Unterstützung bei der Terminfindung gebeten. Dies geht aus Unterlagen hervor, die OK! einsehen konnte. Salaam, ohne anwaltliche Vertretung unterwegs, schildert darin, dass seine Anfrage an Jadas Rechtsteam bereits zwei Monate zurückliege – geschehen sei seither nichts. Das bremse auch die Befragung anderer Zeugen aus. Schon im Mai war ein anberaumter Termin geplatzt, weil die Schauspielerin schlicht nicht erschien. Für zusätzliche Brisanz sorgt ein weiterer Vorstoß: Im August wollte Salaam sogar Will Smith (57) direkt vorladen, was dessen Team prompt abblockte. Am Streitwert von drei Millionen Dollar (2,6 Millionen Euro) ändert das bislang nichts.
Bei dem Tauziehen geht es laut Jadas Anwälten weniger um einen freien Kalendertag als um Grundsätzliches: eine Schutzanordnung, die den Umgang mit vertraulichen Beweismitteln regeln soll. Salaam pocht auf Änderungen – konkret geht es um die Frage, ob Material an Ermittlungsbehörden weitergegeben werden darf und wie mit Informationen umzugehen ist, die er nach eigener Aussage schon vor der Klage besaß. Der Richter hat genau diese Punkte bereits zurückgewiesen, Salaam bleibt trotzdem hartnäckig und wirft Jadas Anwälten vor, jede Terminabsprache an eine Einigung in dieser Sache zu knüpfen. Wie weit die ursprüngliche Klage inzwischen zusammengeschmolzen ist, zeigt ein Blick zurück: Nach der Einreichung im November 2025 kassierte ein Gericht im Frühjahr aufgrund eines Anti-SLAPP-Antrags große Teile der Vorwürfe, Salaam musste Jada rund 32.800 Dollar (28.267 Euro) Anwaltskosten zahlen, berichtet Complex. Geblieben sind die Kernvorwürfe: Drohung, Nötigung, Einschüchterung über Mittelsmänner.
Ausgangspunkt der ganzen Geschichte soll ein Anruf vom 5. Oktober 2021 sein. Jada habe Salaam dabei angedroht, ihn umzubringen, falls er weiterhin öffentlich über ihr Privatleben rede oder seine geplanten Memoiren tatsächlich veröffentliche – Will sei ebenfalls am Telefon gewesen und habe nur trocken angemerkt: "Du hast gehört, was meine Frau gesagt hat." Auch die Ohrfeigenszene bei den Oscars 2022 soll eine Rolle gespielt haben: Weil er sich weigerte, für das Ehepaar Krisenmanagement zu betreiben, sei Jada demnach ausgerastet. Sie selbst lässt an den Anschuldigungen kein gutes Haar. Erst kürzlich argumentierten ihre Anwälte laut TMZ, Salaam habe seine angebliche seelische Belastung – Gewichtsprobleme, eine gescheiterte Beziehung, ein Auslandsaufenthalt – nie ärztlich belegt, sondern lediglich in den Raum gestellt. Für Jada ist die Sache klar: Es gehe Salaam nur ums Geld.
























