Emma Heming wird von Schuldgefühlen und Trauer geplagt

Emma Heming wird von Schuldgefühlen und Trauer geplagt

- Nurin Khalil
Lesezeit: 3 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Emma Heming (50) Willis spricht offen darüber, wie belastend die Krankheit ihres Mannes Bruce Willis (71) für sie ist. In einem Interview mit Hello! schilderte sie vor Kurzem, dass die frontotemporale Demenz des Schauspielers sie in einen Zustand dauerhafter Trauer versetzt habe. Stück für Stück nehme die Erkrankung ihm Anteile seiner Persönlichkeit, die ihn immer ausgemacht haben. "Es ist ganz natürlich, dass wir alle wollen, dass unsere Liebsten gesund und voller Leben sind und der Mensch bleiben, der sie immer waren. Aber FTD ist eine verheerende Krankheit, die einem ganz langsam Dinge raubt. Die Realität ist also, dass man sich ständig in einem Zustand der Trauer befindet", erklärte sie. Für Mabel und Evelyn, die gemeinsamen jungen Töchter der beiden, sei die schwere Erkrankung ihres Vaters eine enorme Herausforderung.

Die frontotemporale Demenz wurde 2023 diagnostiziert. Die Erkrankungsgruppe betrifft die Stirn- und Schläfenlappen des Gehirns und kann unter anderem Persönlichkeit und Verhalten verändern. In dieser schwierigen Zeit findet Emma Halt im Familienkreis, der eng zusammengerückt ist. Bruces Ex-Frau Demi Moore (63), die gemeinsamen Töchter Rumer, Scout und Tallulah sowie Emmas Töchter Mabel und Evelyn halten zusammen und kümmern sich rührend – jede so, wie sie es am besten kann. "Der Schlüssel liegt in dem Verständnis, dass ich Teil einer Familie bin, in der sich jeder Einzelne von uns entschieden hat, für Bruce da zu sein und dabei immer nach einem Weg zu suchen, der für alle gesund ist. Jeder von uns hat eine eigene, einzigartige und besondere Beziehung zu ihm", erzählte sie Hello!. Besonders berührend findet sie, dass jeder den Schauspieler auf seine eigene Weise unterstützt und dabei respektiert, wie die anderen ihre Liebe zeigen.

Emma hatte bereits zuvor beschrieben, wie sehr die Diagnose das Familienleben umkrempelte. Trauer, Angst und Isolation hätten sie anfangs in eine Depression geführt. Hinzu kommen Schuldgefühle, die das Model täglich begleiten – vor allem dann, wenn sie sich als pflegende Angehörige bewusst Zeit für sich selbst nimmt. Sie habe allerdings gelernt, dieses Gefühl nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, weil es ihr enorm viel Zeit und Kraft koste. Erst bewusste Selbstfürsorge und Unterstützung von außen halfen ihr dabei, mit der Belastung anders umzugehen. Inzwischen lebt der "Stirb langsam"-Darsteller in einem separaten Haus und wird dort rund um die Uhr gepflegt. Diesen Schritt erklärte das Model damit, dass sie auch ihre eigene Gesundheit schützen müsse. Mit ihrem Buch "Eine ganz besondere Reise" möchte Emma zudem anderen pflegenden Angehörigen eine Orientierung an die Hand geben.

Bruce Willis und Emma Heming
Instagram / emmahemingwillis
Bruce Willis und Emma Heming
Emma Heming mit ihren Töchtern, Juli 2025
Instagram / emmahemingwillis
Emma Heming mit ihren Töchtern, Juli 2025
Bruce Willis und Emma Heming, 14. Juli 2018
Imago
Bruce Willis und Emma Heming, 14. Juli 2018
Demi Moore und Bruce Willis mit ihren Töchtern, 2001
Getty Images
Demi Moore und Bruce Willis mit ihren Töchtern, 2001
Wie bewertest du Emmas Entscheidung, ihre Erfahrungen in einem Buch mit anderen pflegenden Angehörigen zu teilen?