Rumer Willis spricht offen über Papa Bruce' Demenzerkrankung

Rumer Willis spricht offen über Papa Bruce' Demenzerkrankung

- Viviane Schmidt
Lesezeit: 2 min
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Rumer Willis (38) möchte die Erkrankung ihres Vaters Bruce Willis (71) nicht zum Tabuthema machen. In einem Interview mit OK! sprach die Schauspielerin offen über die frontotemporale Demenz, kurz FTD, an der der Hollywoodstar leidet. Seit die Diagnose öffentlich bekannt ist, erlebt Rumer immer wieder, wie viele andere Familien ebenfalls betroffen sind. Fremde Menschen würden sie ansprechen, ihr liebe Grüße für Bruce ausrichten und von ihren eigenen Erfahrungen mit der Krankheit erzählen. Umso wichtiger ist es Rumer, offen über die schwierige Situation ihrer Familie zu sprechen. "Ich glaube, es ist ein Geschenk, verletzlich zu sein", erklärte sie gegenüber dem Magazin. Zwar gebe es Dinge, die privat bleiben sollten. Gleichzeitig könne es anderen Menschen Hoffnung geben, wenn Betroffene ihre Erfahrungen miteinander teilen und merken, dass sie mit ihren Herausforderungen nicht allein sind.

Besonders stolz ist Rumer auf den Einsatz ihrer Stiefmutter Emma Heming Willis (50). Diese hatte im März den Emma & Bruce Willis Fund ins Leben gerufen, der die Forschung zu frontotemporaler Demenz sowie betroffene Familien und pflegende Angehörige unterstützen soll. Rumer hofft, dass dadurch künftig mehr Familien Antworten bekommen und Fortschritte bei der Behandlung der Krankheit erzielt werden können. Ihr größter Wunsch sei eine Heilung oder zumindest eine Therapie, durch die Betroffene länger bei ihren Liebsten bleiben können. Bruce' Erkrankung hat auch Rumers Blick auf ihre eigene Gesundheit verändert. Sie achte inzwischen bewusster auf sich, um möglichst lange für ihre Tochter Louetta und ihre Familie da sein zu können.

Bruce' FTD-Diagnose wurde 2023 öffentlich gemacht. Inzwischen wirkt sich die fortschreitende Erkrankung auch auf die gemeinsamen Momente mit seiner Familie aus. Rumer hatte bereits auf Instagram erzählt, dass ihr Vater sie bei ihren Besuchen nicht immer erkennt. Die Verbindung zu ihm spürt sie trotzdem weiterhin. Manchmal entdecke sie noch einen vertrauten Funken in ihrem Vater und nehme seine Zuneigung wahr. Häufig bringt Rumer auch ihre Tochter Louetta mit zu den Besuchen. Ob Bruce sie in diesem Moment erkennt oder nicht, ist für die Schauspielerin dabei zweitrangig. Viel wichtiger sei ihr, ihrem Vater durch Nähe zu zeigen, dass er geliebt wird.

Bruce und Rumer Willis, März 2013
Getty Images
Bruce und Rumer Willis, März 2013
Bruce Willis und Emma Heming, Ehepartner
Getty Images
Bruce Willis und Emma Heming, Ehepartner
Rumer Willis bei der Vanity Fair Oscar Party 2025 in Beverly Hills
Getty Images
Rumer Willis bei der Vanity Fair Oscar Party 2025 in Beverly Hills
Rumer Willis setzt auf Offenheit statt Schweigen: Findet ihr ihren Umgang mit Bruce' Demenz richtig?