Nacktwerbung: Doreen Steinert nimmt Sydney Sweeney in Schutz
Viel Stoff für Diskussionen, wenig Stoff am Körper: Sydney Sweeney (29) macht derzeit mit einer besonders freizügigen Werbekampagne für einen Sportwettenanbieter Schlagzeilen und erntet dafür eine Menge Kritik. In dem Spot wird ganz bewusst mit ihrem Körper, Sexualität und viel Provokation gearbeitet – und genau das nehmen ihr einige übel. Rückendeckung bekommt die Schauspielerin nun von unerwarteter Seite: Sängerin Doreen Steinert (39) stellt sich im BestFans-Interview klar hinter Sydney und betont vor allem deren Recht auf Selbstbestimmung. Für die Musikerin ist die Aufregung ein Widerspruch in sich: Auf der einen Seite werde die Freiheit von Frauen eingefordert, auf der anderen Seite werde genau diese Frau kritisiert, sobald sie sich aus eigener Entscheidung sexy in Szene setzt und damit Geld verdient. Ihr zentraler Einwand: "Für mich wird die Ironie der Kampagne komplett übersehen. Wer sich das Video anschaut, erkennt doch, dass dort bewusst mit Provokation gespielt wird."
Besonders ein Punkt sorgt bei Doreen für Kopfschütteln: dass Sydney wegen des Spots als Vorbild für Sportlichkeit oder als tatsächliche Nutzerin des beworbenen Angebots bewertet wird. "Mich stört vor allem, dass plötzlich so getan wird, als müsste Werbung die Realität eins zu eins abbilden. Sydney ist Schauspielerin und Werbegesicht. Die Frau aus der Joghurtwerbung wird schließlich auch nicht dafür bezahlt, weil sie privat jeden Tag genau diesen Joghurt isst. Vielleicht mag sie auch viel lieber Müsli", erklärt sie im Interview. Solche Kontroversen würden ihrer Einschätzung nach ohnehin gezielt aufgebauscht, weil Empörung schnell Aufmerksamkeit, Zustimmung und Reichweite bringe. Am Ende habe die Kritik der Kampagne sogar in die Karten gespielt: "Jetzt kennt jeder die Marke und Sydney Sweeney ist noch stärker im Gespräch. Deshalb würde ich sagen, dass die Werbung medienwirksam funktioniert hat. Ob die Reaktionen positiv oder negativ sind, spielt für die Aufmerksamkeit erst einmal kaum eine Rolle."
Die Kampagne des Sportwettenanbieters Novig hatte bereits direkt nach ihrer Veröffentlichung für deutliche Reaktionen in den sozialen Medien gesorgt. In dem Spot wirkt die Schauspielerin nämlich nackt – nur strategisch platzierte Sportgeräte verdecken ihren Körper. Auf Instagram schlug sich das zunächst positiv nieder: Rund 50.000 neue Follower kamen hinzu. Dann kehrte sich der Trend jedoch um – laut Variety entfolgten der Schauspielerin innerhalb weniger Tage etwa 200.000 Menschen. Bei insgesamt rund 25 Millionen Followern auf der Plattform fiel dieser Verlust verhältnismäßig gering aus. Er zeigt aber, wie stark die freizügige Inszenierung die Gemüter spaltete – und wie viel zusätzliche Aufmerksamkeit die Schauspielerin und die beworbene Marke dadurch bekamen.
























