So wird Prinz Sverre Magnus von seiner Familie genannt
Ein kleines Detail bei der Beisetzung von König Harald V. (†89) hat nun einen privaten Einblick in die norwegische Königsfamilie ermöglicht. Auf einem Kranz der engsten Angehörigen standen offenbar nicht die vollständigen offiziellen Namen, sondern die Rufnamen, die innerhalb der Familie verwendet werden. Bei Prinz Sverre Magnus (20) fiel dabei besonders auf: Dort stand schlicht "Magnus". Ganz neu ist diese Bezeichnung allerdings nicht. Schon seine Schwester Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22) sprach ihren jüngeren Bruder anlässlich seines 18. Geburtstags im Dezember 2023 nur als Magnus an. Offenbar wird der Sohn von König Haakon (53) und Königin Mette-Marit (53) innerhalb der Familie bereits seit seiner Kindheit so genannt.
Warum ausgerechnet sein erster Vorname Sverre privat kaum genutzt wird, ist selbst Königshaus-Expertin Caroline Vagle von Se og Hør nicht bekannt. "Ich weiß nicht, warum sie nur "Magnus" verwenden, aber soweit ich weiß, haben sie ihn schon seit seiner Kindheit so genannt", erklärt sie. Vermutlich habe sich Magnus schlicht als natürlicher Rufname etabliert. Dabei haben beide Vornamen eine lange Tradition in Norwegens Königsgeschichte. Sverre Sigurdsson war Ende des 12. Jahrhunderts König von Norwegen, während auch der Name Magnus seit Jahrhunderten eng mit der Monarchie verbunden ist. Selbst Sverre Magnus' Vater trägt ihn: Der vollständige Name des Königs lautet Haakon Magnus.
Für Königshaus-Expertin Tove Taalesen ist die Beschriftung des Kranzes deshalb vor allem ein sehr persönlicher Gruß. Sie geht davon aus, dass bewusst die Namen verwendet wurden, die auch im Familienalltag fallen. Demnach heißt Mette-Marit dort "Mette", Ingrid Alexandra einfach "Ingrid", Haakon Magnus "Haakon" – und Sverre Magnus eben nur "Magnus". Ob der Prinz selbst seinen ersten Vornamen nicht mag, ist damit allerdings nicht gesagt. Fest steht nur: Im engsten Familienkreis scheint "Sverre" schon seit Jahren kaum eine Rolle zu spielen.























