Dieser Eishockeyspieler lehnte "Off Campus"-Rolle ab
Macklin Celebrini hätte offenbar in der Prime-Video-Eishockeyserie Off Campus mitspielen können. Der NHL-Star der San Jose Sharks lehnte die angebotene Rolle jedoch ab, weil der geplante Einsatz seinen Schlafrhythmus durcheinandergebracht hätte. In einem Gespräch mit "Off Campus"-Darsteller Belmont Cameli (28) für The Hollywood Reporter kam der Eishockeyspieler direkt auf die für ihn völlig abwegige Uhrzeit zu sprechen. "Kannst du mir sagen, warum die Drehzeit von Mitternacht bis 3 Uhr morgens angesetzt war? Wäre das an einem Samstag oder wie?", fragte er lachend. Für den Sportler war der nächtliche Termin offenbar nicht mit seiner Routine vereinbar. Seinen Einwand brachte er deshalb noch einmal unmissverständlich auf den Punkt: "Das ist eine absurde Zeit zum Drehen." Statt eines Auftritts in der Romanverfilmung entschied sich Macklin somit für die nötige Nachtruhe.
Belmont ließ das so allerdings nicht stehen. Der Garrett-Darsteller erklärte, dass Außenaufnahmen bei Nacht nun einmal erst nach Sonnenuntergang starten könnten – und das Team dann eben so lange filme, wie es dunkel bleibt. Seine Antwort auf den Einwand des Sportlers fiel dabei ziemlich eindeutig aus: "Es gibt keine absurde Zeit zum Drehen. Man könnte zu jedem beliebigen Zeitpunkt drehen." Wie belastend diese Flexibilität sein kann, erlebte Belmont während der ersten Staffel selbst. Gemeinsam mit seiner Hannah-Kollegin Ella Bright (19) habe er in manchen Wochen beinahe 80 Stunden gearbeitet. Seine Strategie gegen die Müdigkeit: Den ersten Kaffee trinkt er erst mehrere Stunden nach Arbeitsbeginn, damit er später nicht noch fünf oder sechs weitere braucht. Auch zuckerfreie Red Bulls seien am Set sehr gefragt.
Nach ihrem Start am 13. Mai entwickelte sich die Romanverfilmung "Off Campus" innerhalb kürzester Zeit zum internationalen Streaminghit. Allein in den ersten zwölf Tagen wurde die Serie weltweit mehr als 36 Millionen Mal aufgerufen. Bei Eishockeyspielern stieß die Produktion allerdings nicht durchweg auf Begeisterung. Der ehemalige NHL-Profi Paul Bissonnette kritisierte etwa die freizügige Ausrichtung der Produktion und zog einen Vergleich zu Heated Rivalry. Macklin wiederum nutzte das Gespräch, um mit einem ganz anderen Klischee aufzuräumen: Eishockeyspielern werde zu Unrecht nachgesagt, sie hätten wenig Persönlichkeit. Viele Profis in der NHL seien in Wahrheit ausgesprochen lustig – nur komme das vor der Kamera kaum rüber. Belmont konnte das bestätigen: Die Eishockey-Bodydoubles, die am Set im Einsatz waren, seien echte Spaßvögel gewesen.

























