Nolans "Die Odyssee" überholt "Jurassic World" an Kinokassen
Christopher Nolans (56) Verfilmung des Homer-Epos Die Odyssee hat im Kinojahr 2026 einen historischen Rekord aufgestellt. Der Universal-Film mit Matt Damon (55) als Odysseus hat laut Moviepilot international inzwischen mehr als 1,45 Milliarden Euro eingespielt. Damit zieht der Sandalenfilm an Jurassic World vorbei: Das Dinoabenteuer hatte seit 2015 mit Einnahmen von über 1,44 Milliarden Euro den Spitzenplatz als erfolgreichster Universal-Film aller Zeiten belegt. Gleichzeitig sichert sich Christophers Werk noch einen zweiten außergewöhnlichen Titel: "Die Odyssee" ist nun auch der umsatzstärkste Rated-R-Film der Kinogeschichte. Das ist besonders bemerkenswert, da diese Einstufung das mögliche Kinopublikum in den USA deutlich begrenzt. Jugendliche unter 17 Jahren dürfen Filme dieser Kategorie dort nur in Begleitung eines Erwachsenen sehen.
In Deutschland fiel die Altersfreigabe übrigens deutlich milder aus als in den USA: Hierzulande ist der Film ab zwölf Jahren freigegeben. Für Christopher ist "Die Odyssee" zudem der bislang größte persönliche Kassenerfolg seiner Karriere. In der weltweiten Jahreswertung 2026 belegt das Epos den Angaben zufolge hinter "Spider-Man: Brand New Day" den zweiten Platz. NBCUniversal-Entertainmentchefin Donna Langley würdigte den Filmemacher und die Produzentin Emma Thomas (54) in einem Statement: "Was Chris und Emma geschaffen haben, wird als einer der ehrgeizigsten und brillantesten Filme in der Kinogeschichte in Erinnerung bleiben. Ein generationenprägendes Ereignis, das das Kinobesuchen selbst antreibt."
"Jurassic World" hatte sich den Spitzenplatz einst selbst erkämpft: 2015 startete die Fortsetzung der "Jurassic Park"-Reihe in den Kinos und setzte sich mit ihrem weltweiten Einspielergebnis an die Spitze. Mehr als ein Jahrzehnt lang gelang es keiner anderen Universal-Produktion, diesen Rekord zu übertreffen. Obwohl der Kassenrekord nun an "Die Odyssee" geht, soll das Dino-Franchise weitergeführt werden. Hinter den Kulissen steht dabei allerdings ein Wechsel an: Gareth Edwards (51), der 2025 bei "Jurassic World: Die Wiedergeburt" Regie führte, ist wegen kreativer Differenzen aus dem nächsten Universal-Projekt ausgestiegen. Wer stattdessen auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird, ist bislang offen.


























