Ralf Richters Sohn bittet um Spenden für Beerdigung
Nach dem Tod des Schauspielers Ralf Richter (†69) wendet sich dessen Sohn Maxwell Richter mit einer ungewöhnlichen Bitte an die Öffentlichkeit: Er ruft zu Spenden auf, um die Beerdigung seines Vaters stemmen zu können. Ins Leben gerufen wurde die Aktion ursprünglich von Menschen aus dem Umfeld der Familie. Maxwell machte den Aufruf nun mit einem Beitrag auf Instagram öffentlich. Dazu teilte er ein Foto seines Vaters, der am 14. September 2026 im Alter von 69 Jahren gestorben war. "Danke für eure Anteilnahme. Der Verlust meines Vaters Ralf trifft unsere Familie tief", schreibt der Schauspieler in seinem Posting. "Gleichzeitig stehen wir vor den Kosten, die ein würdevoller Abschied mit sich bringt", erklärt er die Gründe für den Spendenaufruf.
In seinem Beitrag stellt Maxwell klar, dass es der Familie nicht allein um Geld geht. Auch das Weiterverbreiten des Aufrufs und persönliche Zeilen seien in diesen Tagen eine Stütze. "Jede Spende, jedes Teilen, jede liebe Nachricht bedeutet uns sehr viel", betont er. Seinen Beitrag beendet der Schauspieler mit einer persönlichen Botschaft: "Von Herzen danke ich euch für eure Unterstützung, eure Anteilnahme und dafür, dass ihr Ralf in Erinnerung haltet. Maxwell." Den Tod seines Vaters hatte er gemeinsam mit seiner Schwester Aline zuvor auf Instagram bekannt gegeben. Seitdem drücken zahlreiche Fans und Prominente öffentlich ihre Trauer aus.
Ralf starb in seiner Kölner Wohnung. Sein Sohn war in den letzten Stunden bei ihm. Der Schauspieler war bereits seit längerer Zeit schwer krank: Er litt an der Lungenkrankheit COPD und an einer Herzunterfunktion. Eine zum Herzen führende Vene arbeitete nicht mehr richtig. Ralf erlangte vor allem durch seine Rolle als Zentralmaat Frenssen in "Das Boot" sowie als Kalle Grabowski in "Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding" größere Bekanntheit. Zudem spielte er bei "Offscreen – Die Serie" mit. Auch Maxwell ist als Schauspieler tätig und stand bereits gemeinsam mit seinem Vater vor der Kamera. Zusammen entwickelten die beiden außerdem das Drehbuch zum geplanten Film "Grabowski – Alles für die Familie". Eine Crowdfunding-Kampagne brachte dafür mehr als 127.000 Euro von über 1.200 Unterstützern ein. Zur Umsetzung kam es dennoch nicht: Das Vorhaben wurde mehrfach verschoben und letztlich nicht realisiert.






















