Darum lehnte Jennifer Garner Ben Afflecks Film ab
Eigentlich hätte es ein Wiedersehen nach mehr als zwei Jahrzehnten werden sollen: Ben Affleck (54) wollte seine Ex-Frau Jennifer Garner (54) für seinen neuen Film "Animals" vor die Kamera holen. Seit "Daredevil" aus dem Jahr 2003 standen die beiden nicht mehr gemeinsam für ein Projekt vor der Kamera. Wie Ben nun gegenüber Entertainment Weekly erzählte, war Jennifer für die Rolle der Ehefrau eines Politikers vorgesehen, dessen Sohn entführt wird. Ursprünglich sollte Matt Damon (55) die männliche Hauptrolle übernehmen. Als dieser wegen der Dreharbeiten zu Die Odyssey ausfiel und Ben selbst einsprang, änderte Jennifer jedoch ihre Meinung. Sie befürchtete, dass ihre gemeinsame Vergangenheit vom Film ablenken könnte. Die Rolle übernahm schließlich Kerry Washington (49). "Animals" startet am 9. Oktober auf Netflix und in ausgewählten Kinos.
Für Ben war Jennifer zunächst eine naheliegende Wahl. "Ich dachte: 'Mein Gott, Jen Garner wäre großartig für diese Rolle'", erinnerte er sich im Gespräch mit dem Magazin. Auch organisatorisch hätte die Zusammenarbeit Vorteile gehabt, schließlich haben die Ex-Partner drei gemeinsame Kinder. "Ich dachte: 'Nun, wir können unsere Zeitpläne darauf abstimmen'", erklärte der 54-Jährige. Als dann allerdings feststand, dass die beiden selbst das Ehepaar spielen würden, zog Jennifer die Grenze. "Das wollen wir nicht machen. Dadurch holt man sich nur Altlasten ins Boot", habe sie ihm gesagt. Ben konnte ihre Bedenken nachvollziehen: Ihre gemeinsame Geschichte hätte seiner Meinung nach beeinflussen können, wie das Publikum die Filmfiguren wahrnimmt.
Trotz Jennifers Absage verstehen sich die Ex-Partner weiterhin gut. Die beiden wurden 2004 ein Paar und heirateten ein Jahr später. 2015 folgte die Trennung, 2018 wurde ihre Scheidung rechtskräftig. Eine erneute Zusammenarbeit schließt Ben deshalb auch weiterhin nicht aus. "Sie ist fabelhaft, und wir sind wirklich gute Freunde, und ich bin ihr zutiefst dankbar, und wir haben etwas Großartiges", schwärmte er gegenüber Entertainment Weekly. Gleichzeitig hält er Jennifers damalige Entscheidung für richtig: "Ich würde auch künftig gern mit ihr arbeiten, aber man möchte nicht, dass die Altlasten des Publikums gegen einen arbeiten, wissen Sie?"


























