Show-Aus: Stefan Mross teilt erneut gegen Sender aus
Stefan Mross (50) hat sich erneut über den SWR-Ärger geäußert. Am Donnerstagabend unterhielt sich der Musiker und Moderator in der "Stefan-Raab-Show" mit Stefan Raab (59) über Einzelheiten aus internen Gesprächen, die offenbar nach außen getragen wurden. Beim gemeinsamen "Großen Stefan-Fest" kritisierte der ehemalige Immer wieder sonntags-Moderator die undichte Stelle mit deutlichen Worten: "Es gibt halt Maulwürfe, die da drinnen sitzen und sagen, da müsste man mal verraten, dass der Mross einen rausgehauen hat." Stefan Raab sprach seinen Namensvetter auch auf dessen deutliche Worte nach der letzten Ausgabe von "Immer wieder sonntags" an. Danach sei es "ganz schön zur Sache" gegangen, stellte der Entertainer fest. Stefan Mross erklärte seine damalige, schonungslose Offenheit mit einem scherzhaften Verweis auf seine Herkunft: "Irgendwann muss man mal das Maul aufmachen, ich bin ja Bayer."
Vor allem machte er aber damit klar, dass ihm neben dem Ende von "Immer wieder sonntags" besonders der Umgang mit vertraulichen Informationen zu schaffen macht. Zugleich wollte der Musiker seine Kritik nicht als pauschale Abrechnung mit dem Sender verstanden wissen. Man könne schließlich nicht ständig gegen den SWR austeilen, betonte er in der Sendung. Direkt im Anschluss schlug der Moderator jedoch friedvollere Töne an. "Ich hatte 22 wundervolle Jahre mit 'Immer wieder sonntags', danke dafür", erklärte er. Im Laufe der Show blickte Stefan zudem auf persönliche Erlebnisse aus mehr als 300 Moderationen zurück. Dabei erinnerte er sich unter anderem an seinen Mentor Karl Moik (†76) und an seinen Wohnwagen im Backstagebereich. Für einen lockeren Rahmen sorgte der Musiker ebenfalls: Er trat in Lederhosen auf, legte einen Schuhplattler hin und stach zum Abschluss gemeinsam mit Stefan Raab ein Bierfass an.
Das erneute Austeilen gegen den Sender folgt auf Stefan Mross' emotionale Reaktion nach der letzten Live-Ausgabe seiner ehemaligen Sendung. Bei einem anschließenden Sektempfang hatte der Moderator den anwesenden SWR-Verantwortlichen vorgeworfen, nach der Bekanntgabe des Show-Aus vorgeführt worden zu sein. SWR-Programmchef Clemens Bratzler äußerte sich wenige Tage später über Stefans persönliche Enttäuschung und zeigte Verständnis. An der Entscheidung, "Immer wieder sonntags" abzusetzen, hielt der Sender jedoch fest. Für den Musiker endet damit nach fast 22 Jahren ein besonders prägender Abschnitt.























