Für Isabell Horn ist offene Beziehung "super bereichernd"
Isabell Horn (42) und ihr Partner Jens Ackermann gehen seit zwei Jahren neue Wege in ihrer Beziehung – und könnten damit offenbar kaum glücklicher sein. Nach insgesamt zwölf gemeinsamen Jahren hat sich das Paar für eine offene Partnerschaft entschieden, die ihrer Liebe nach Angaben der Schauspielerin sogar neuen Schwung verliehen hat. "Das ist super bereichernd und eine ganz andere Intensität", schwärmte die ehemalige GZSZ-Darstellerin im Gespräch mit TAG24. Vor allem die Kommunikation zwischen ihr und Jens habe sich dadurch deutlich verbessert. Beide würden inzwischen offener über ihre Wünsche und Bedürfnisse sprechen und sich gegenseitig mehr Freiheiten zugestehen. Weil das nötige Vertrauen vorhanden sei, könnten sie sich auch auf eine Weise ausleben, die zuvor nicht möglich gewesen sei. Statt die beiden voneinander zu entfernen, habe das neue Beziehungsmodell ihre Verbindung nach Isabells Empfinden sogar gestärkt.
Ganz ohne Herausforderungen funktioniert die offene Partnerschaft für Isabell allerdings nicht. Auch unangenehme Gefühle gehören gelegentlich dazu, wie die Schauspielerin zugab: "Es ist eben auch mal so, dass Eifersucht aufkommen kann." Entscheidend sei dann, wie man damit umgehe. "Und deswegen ist es ja auch so ultra wichtig, dass man immer im Austausch ist, wirklich ganz ehrlich redet", betonte die zweifache Mutter. Statt ihrem Partner die Schuld für solche Gefühle zu geben, versucht Isabell, deren Ursachen bei sich selbst zu finden. Gerade Eifersucht könne schließlich auf tiefer liegende Unsicherheiten hinweisen, mit denen man sich auseinandersetzen müsse. "Der Partner triggert das ja nur. Das ist im Grunde dein eigenes Päckchen, deine eigene Verlustangst. Und die darf man dann bearbeiten", erklärte sie. Für die Schauspielerin steht damit fest, dass jeder selbst Verantwortung für seine Ängste und Gefühle übernehmen muss.
Dass Isabell und Jens ihre Liebe anders gestalten als viele andere Paare, hatte bereits in der Vergangenheit für Diskussionen gesorgt. Vor fünf Monaten reagierte die Schauspielerin auf Instagram auf teils heftige Kritik an ihrem Beziehungsmodell. Dabei zeigte sie Verständnis dafür, dass nicht jeder diese Lebensweise gutheißen müsse. Unterstellungen, ihrer Partnerschaft fehle etwas oder sie sei ohnehin zum Scheitern verurteilt, wollte sie jedoch nicht stehen lassen. Gleichzeitig betrachtet sie die Entscheidung für eine offene Beziehung keineswegs als unumkehrbar. Sollten sich die Wünsche und Bedürfnisse der beiden mit der Zeit verändern, könne sie sich durchaus vorstellen, wieder ausschließlich mit Jens zusammen zu sein.




























