James McAvoy wurde am ersten Drehtag brutal gemobbt
Für James McAvoy (47) verlief ein Drehtag bei "Band of Brothers" alles andere als erfreulich. In der Sendung "Watch What Happens Live with Andy Cohen" erinnerte sich der Schauspieler an eine demütigende Erfahrung bei den Dreharbeiten zur HBO-Miniserie aus dem Jahr 2001. Obwohl er bereits erste Rollen gespielt hatte, lag sein Abschluss an der Schauspielschule damals noch nicht lange zurück. James erzählte: "Einer der Männer auf diesem Bild beschloss, mich zu mobben. Es war mein erster Tag als professioneller Schauspieler nach der Schauspielschule. Er brachte sich und seine Kumpel dazu, auf mich zu zeigen und mich ungefähr drei Minuten lang auszulachen." Unterstützung bekam der damals noch unerfahrene Darsteller von Dexter Fletcher und Robin Laing. Die beiden Kollegen nahmen ihn beiseite und trösteten ihn nach dem Vorfall.
Die Demütigung ereignete sich bei den Dreharbeiten zu einer Barszene. In der vierten Folge mit dem Titel "Replacements" spielte James den Soldaten Private First Class James W. Miller. Als mögliche Erklärung für das Verhalten seines Kollegen vermutet er die ungleiche Rollenverteilung am Set. Einige Darsteller hätten neun oder zehn Monate an der Produktion gearbeitet, dabei aber kaum Text gehabt. Er selbst war dagegen nur für eine Episode eingeplant, durfte dafür aber eine eigene Geschichte mit mehreren Szenen und zahlreichen Dialogen spielen. Umso dankbarer ist er bis heute für die Unterstützung von Dexter Fletcher und Robin Laing. "Sie nahmen mich beiseite und sagten: 'Komm zu uns, Mann'", erinnerte er sich. Moderator Andy Cohen (58) bezeichnete den Vorfall als "schrecklich". Seinen ersten Drehtag bewertete James lediglich mit zwei von zehn Punkten. Für den Rest der Dreharbeiten vergab er dagegen neun von zehn Punkten.
In der Sendung sprach James auch über weitere Meilensteine seiner Laufbahn. Sein Debüt auf der Kinoleinwand gab er 1995 mit "The Near Room". Die Dreharbeiten seien für ihn "großartig" gewesen, auch wenn er damals "Angst gehabt" habe. Über eine deutlich schwierigere Zeit in seinem Leben sprach James kürzlich ebenfalls: Nach einem Lungenkollaps lag er mehrere Wochen im Krankenhaus. Besonders positiv erinnert er sich dagegen an "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" aus dem Jahr 2005. In dem Fantasyfilm spielte er den Faun Mr. Tumnus und vergab für die Erfahrung die Höchstwertung von zehn Punkten. Für die Produktion hielt er sich rund sechs Monate in Neuseeland auf, stand nach eigener Aussage aber nur etwa 20 Tage vor der Kamera. Die übrige Zeit nutzte er, um das Land zu erkunden. "Also ging ich einfach wandern und campen. Es war großartig", erzählte er.
























