Lockdown: Warum James McAvoy dem Alkohol komplett abschwor
James McAvoy (47) hat offen über seinen Alkoholverzicht gesprochen. Im Podcast "Dear Chelsea" von Chelsea Handler erzählte der Schauspieler, dass sich sein Verhältnis zu Wein, Bier und Co. während der Corona-Lockdowns deutlich verändert habe. Zuvor habe er nur in Gesellschaft getrunken – doch während der Isolation griff er plötzlich auch allein zum Glas: "Es fing einfach damit an, dass ich allein etwas trank. Und es wurde nicht wahnsinnig, wahnsinnig schlimm, aber ich dachte: 'Ich muss das im Keim ersticken.'"
Der X-Men-Star bemerkte diese Entwicklung nach eigener Aussage rechtzeitig, auch wenn sein Konsum noch nicht komplett aus dem Ruder gelaufen war. Seine Konsequenz fiel klar und abrupt aus: Er hörte von einem Tag auf den anderen auf. Besonders schwergefallen sei ihm das Aufhören nicht – bis auf einzelne Momente emotionaler Belastung. "Oh mein Gott, jetzt könnte ich verdammt noch mal drei Fingerbreit Wodka gebrauchen", habe er in solchen Phasen gedacht, wie er im Podcast schilderte. Heute beschreibt er sich als glücklicher, seit er nüchtern lebt – vor allem, weil er sich seinem eigenen Leben wieder deutlich verbundener fühlt.
Mit zunehmendem Alter verspüre er ohnehin viel weniger das Bedürfnis nach einem veränderten Bewusstseinszustand. Im nüchternen Zustand fühle er sich schlicht wohler, beteuerte er weiter. Durch die Nüchternheit sei ihm zudem bewusst geworden, was ihm der Alkohol zuvor genommen hatte: die Fähigkeit, auch ruhige und wenig aufregende Momente seines Alltags zu genießen. Früher habe er ständig nach dem nächsten Adrenalinschub gesucht. Das habe es ihm erschwert, sich auf schöne Erlebnisse einzulassen, die eben nicht actionreich oder spektakulär waren. "Nachdem ich mit dem Alkohol aufgehört hatte, konnte ich mich wieder ein bisschen mehr mit meinem Leben verbinden. Ich habe tatsächlich ein wenig Angst davor, das wieder kaputtzumachen", resümierte er bei Chelsea Handler.
























