

"Outlander"-Star will lieber zu einer römischen Orgie reisen
Wohin würde man reisen, wenn ein magischer Steinkreis einem tatsächlich die Tür in eine andere Epoche öffnen würde? Diese Frage stellte The Watchlist dem Schauspieler Jeremy Irvine (36), der gemeinsam mit seinen Kollegen gerade in Sydney unterwegs war. In "Outlander: Blood of My Blood" spielt er Henry Beauchamp, einen vom Ersten Weltkrieg gezeichneten Soldaten. Seine Antwort fiel allerdings alles andere als schwermütig aus: Er würde sich kurzerhand auf eine römische Orgie beamen lassen. Seine langjährige Freundin und Serien-Ehefrau Hermione Corfield (32) kommentierte den Vorschlag gegenüber dem Medium als "eine erschreckende Antwort". Die Julia-Moriston-Beauchamp-Darstellerin entschied sich lieber für die 1960er-Jahre. Dazu inspirierten sie die Erinnerungen ihrer Großmutter. Diese hatte ihr erzählt, wie befreiend es sich damals angefühlt habe, in einem neuen Minirock durch die Straßen zu laufen. Hermione würde diesen gesellschaftlichen Wandel gern mit eigenen Augen sehen und vor allem aus weiblicher Perspektive erleben.
Für die Schauspielerin wäre diese Zeit vor allem aus weiblicher Perspektive spannend. "Ich glaube, das wäre für eine Frau eine spannende Zeit gewesen, um sie mitzuerleben." Generell verbindet die Schauspielerin mit Zeitreisen, fremden Planeten und erfundenen Welten die Hoffnung, dass es neben dem Vertrauten noch etwas Größeres und Magisches geben könnte. Ihr Kollege kann dieses Gefühl nachvollziehen – besonders während der Dreharbeiten in den nebelverhangenen schottischen Highlands. "Es fühlt sich sehr mythisch an", beschrieb Jeremy die besondere Atmosphäre der Landschaft gegenüber dem Portal. Dort könne man sich leicht ausmalen, dass tatsächlich übernatürliche Dinge existieren. Passend dazu bildet genau diese Thematik das Herzstück des Prequels: Die Serie erzählt parallel die Liebesgeschichten von Claires Eltern Henry und Julia sowie von Jamies Eltern Brian Fraser und Ellen MacKenzie.
In der zweiten Staffel von "Outlander: Blood of My Blood" ist das Thema für das Serienpaar bittere Realität – Henry und Julia sind in unterschiedlichen Zeiten gefangen. Gemeinsam wollten sie mit ihrem neugeborenen Sohn William durch die Steine von Craigh na Dun zu ihrer Tochter Claire zurückkehren. Der Plan ging jedoch schief: Nur Henry gelang die Zeitreise, während Julia und das Baby im 18. Jahrhundert zurückblieben. Von seiner Familie getrennt, sucht der ehemalige Soldat nun verzweifelt nach einer Möglichkeit, wieder zu seiner Frau zu gelangen. Julia wiederum muss zu Lord Lovat zurück und gerät dort in ernste Gefahr. Der dramatische Kampf der beiden Figuren steht damit in deutlichem Kontrast zu Jeremys spaßigem Zeitreise-Wunsch. Während sein Reiseziel im Gespräch vor allem Hermione schockierte, sind die Zeitsprünge für ihre Figuren mit Verlust und Bedrohung verbunden. Die zweite Staffel von "Outlander: Blood of My Blood" umfasst insgesamt zehn Episoden und ist seit dem 19. September im Streaming-Abo von MagentaTV verfügbar.























