Krieg und Zeitreisen: "Outlander"-Prequel geht nun weiter

Krieg und Zeitreisen: "Outlander"-Prequel geht nun weiter

- Marina Birner
Lesezeit: 3 min
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Die Wartezeit hat ein Ende: Seit dem heutigen 19. September ist die zweite Staffel des Outlander-Prequels "Outlander: Blood of My Blood" exklusiv im Streaming-Abo von MagentaTV abrufbar. Insgesamt zehn Episoden umfasst die neue Runde, wie auf filmstarts.de zu lesen ist. Wer sich erst einmal einen Eindruck verschaffen möchte, kann die Auftaktfolge ohne Abo auf der Plattform und in der dazugehörigen App kostenlos ansehen. Im Mittelpunkt stehen wieder Henry (Jeremy Irvine, 36) und Julia (Hermione Corfield, 32), deren Plan im Finale der ersten Staffel gehörig schiefging. Gemeinsam mit ihrem neugeborenen Sohn William wollten sie durch die Steine von Craigh na Dun in ihre eigene Zeit und damit zurück zu ihrer Tochter Claire reisen. Nur Henry gelangte durch die Steine, während Julia und William im 18. Jahrhundert zurückblieben. Während Henry verzweifelt nach einem Weg zu seiner Frau sucht, muss diese ausgerechnet zu Lord Lovat (Tony Curran) zurückkehren – und gerät dort in Gefahr.

Neben der erneuten Trennung des Paares rückt ein zweiter großer Handlungsstrang in den Vordergrund: der Jakobitenaufstand von 1715. Die schottischen Clans müssen Farbe bekennen, entsprechend prägen Kämpfe, politische Konflikte und wechselnde Loyalitäten die neuen Folgen. Auch Ellen MacKenzie (Harriet Slater) und Brian Fraser (Jamie Roy), die späteren Eltern von Jamie Fraser (Sam Heughan, 46), bleiben davon nicht verschont. Brian sieht sich mit seinen Pflichten gegenüber dem Fraser-Clan und seinem Vater Lord Lovat konfrontiert. Ellen wiederum versucht, ihre Familie durch die politischen Verwerfungen zu steuern. Die zweite Staffel soll zudem größer ausfallen als die erste, unter anderem durch aufwendigere Schlachtszenen. Das dürfte viele Fans freuen: Wie Zeitreisen im "Outlander"-Universum funktionieren, wird genauer behandelt. Auch die Frage, was bei Henrys und Julias missglückter Reise durch die Steine wirklich passierte, wird beantwortet. Showrunner Matthew B. Roberts hatte bereits angekündigt, dass die neuen Episoden tiefer in die Mechanismen der Zeitreisen eintauchen werden.

Auch für Drama ist ausreichend gesorgt: Schon der erste Trailer deutete darauf hin, dass die beiden zentralen Liebespaare schwierige emotionale Prüfungen durchstehen müssen. Äußere Gefahren sorgen immer wieder dafür, dass Henry und Julia sowie Brian und Ellen getrennt werden oder sich ihre Wege trennen. Für Henry und Julia wiegt der Bruch besonders schwer: Nach ihrem Wiedersehen hatten die beiden eigentlich vor, zusammen mit William zu ihrer kleinen Tochter Claire zurückzukehren. Statt der erhofften Familienzusammenführung kämpfen sie nun wieder in verschiedenen Jahrhunderten umeinander. Auch für Brian und Ellen sieht es nicht viel besser aus. Zwar gelang den beiden im Finale der ersten Staffel die gemeinsame Flucht, doch ihr privates Glück wird jetzt von Clanpflichten, ihren Familien und dem unmittelbar bevorstehenden Krieg überschattet.

Sam Heughan, Hermione Corfield, Jamie Roy und Harriet Slater bei der LA-Premiere von "Outlander: Blood Of My Blood"
Imago
Sam Heughan, Hermione Corfield, Jamie Roy und Harriet Slater bei der LA-Premiere von "Outlander: Blood Of My Blood"
Sam Heughan und Caitriona Balfe als Jamie Fraser und Claire in "Outlander"
IMAGO / ZUMA Press
Sam Heughan und Caitriona Balfe als Jamie Fraser und Claire in "Outlander"
Jeremy Irvine bei den London Evening Standard Theatre Awards
Stuart C. Wilson/Getty Images
Jeremy Irvine bei den London Evening Standard Theatre Awards
Was macht für euch den besonderen Reiz der neuen "Outlander: Blood of My Blood"-Staffel aus?