Marco Cerullo verfiel nach Fame Fighting 3 in Depressionen
Marco Cerullo (37) hat seine Teilnahme bei Fame Fighting 3 im vergangenen Jahr nicht so leicht weggesteckt, wie es nach außen vielleicht wirkte. Auf dem roten Teppich der aktuellen Veranstaltung von Fame Fighting sprach der Realitystar im Promiflash-Interview überraschend offen über eine Phase, in der es ihm psychisch alles andere als gut ging. Nach dem monatelangen harten Training und dem Kampf selbst sei die ruhigere Zeit im Winter gefolgt – und damit ein regelrechtes Tief. Depressionen seien aufgekommen. Auch Alkohol habe damals eine große Rolle in seinem Alltag gespielt. Über die Monate nach seinem Auftritt im Ring erzählt er: "Aber dann nach dem Boxkampf, kam halt dieses Winterloch. Da fingen die Depression ein bisschen an. Und ja, da war halt viel Trinkerei im letzten Jahr." Damit gewährt Marco einen offenen Einblick in die schwierige Zeit, die auf das sportliche Großprojekt folgte.
Im Gespräch erklärte Marco auch, woran das aus seiner Sicht lag: Solange er viel zu tun habe, gehe es ihm in der Regel gut. Mit dem Ende des Boxprojekts fiel genau diese Beschäftigung jedoch weg. Irgendwann habe er gemerkt, dass er so nicht weitermachen könne. "Und dann hab ich gemerkt, so geht's irgendwie nicht weiter. Und ich muss da was machen", berichtete er Promiflash. Im Januar 2026 erhielt der 37-Jährige schließlich eine ADHS-Diagnose. Nach eigener Aussage hatte Marco schon länger vermutet, ADHS zu haben, sich zuvor aber nie genauer damit beschäftigt. Seit der Diagnose setzt er sich intensiver mit dem Thema auseinander. Dabei erkenne er zunehmend mögliche Erklärungen für frühere Verhaltensweisen und Empfindungen. Wie herausfordernd der Umgang damit sein kann, habe er anfangs unterschätzt. Auch weiterhin empfinde er die Auseinandersetzung damit als anspruchsvoll.
Vor zwei Monaten hatte Marco in seiner Instagram-Story schon angedeutet, dass die letzten Monate für ihn alles andere als leicht waren. Es sei "einiges passiert. Beruflich, privat und vor allem auch mit mir selbst. Dinge, die mich beschäftigt haben, Entscheidungen, an denen ich gezweifelt habe, und Momente, in denen ich mich selbst irgendwie ein Stück weit verloren habe." Er hatte sich zeitweise sogar komplett zurückgezogen und erklärt, ihm hätten Leichtigkeit und Mut gefehlt, neue Projekte anzupacken. Dabei machte Marco auch klar, dass man ihm die Belastung nicht unbedingt angesehen habe. Nach außen habe er weiter funktioniert, Termine wahrgenommen und gearbeitet. Doch er betonte: "Aber nur weil jemand funktioniert, bedeutet das nicht automatisch, dass im Kopf auch alles gerade läuft."



























