Sven Hannawald nimmt sein "Ninja Warrior"-Aus mit Humor
Sven Hannawald (51) hat sich mit 51 Jahren erneut dem wohl härtesten Hindernisparcours des deutschen Fernsehens gestellt. Der frühere Skispringer trat in der zweiten Vorrunde der regulären Staffel von Ninja Warrior Germany bei RTL an. Dabei musste er unter anderem über rote Podeste springen und sich an Stangen und Ringen entlanghangeln. Für den Einzug ins Halbfinale reichte es am Ende allerdings nicht: Sven verlor den Halt und landete im Wasserbecken. Seinen unfreiwilligen Abgang nahm er anschließend mit einer gehörigen Portion Humor. "Wasser ist kälter dieses Jahr", scherzte Sven direkt nach seinem Sturz, wie in einer Instagram-Story von RTL zu sehen war. Frust kam bei ihm offenbar nicht auf – stattdessen kommentierte er sein Scheitern mit einem Augenzwinkern.
Kurz darauf meldete sich der Ex-Profi auch selbst auf Instagram zu Wort. Sein Fazit fiel trotz der Niederlage positiv aus: "Ein riesen Dankeschön an alle, dass ich erneut dabei sein durfte", schrieb er und ergänzte: "Es war wieder extrem aufregend und herausfordernd zu gleich." Auch seinen Sturz ins Wasserbecken kommentierte er selbstironisch. Mit einem Augenzwinkern erklärte er, dass er mittlerweile immerhin gut schwimmen könne und dem Buzzer langsam näherkomme. Den Knopf am Ende des Parcours zu erreichen, bleibt für ihn jedoch ein großer Wunsch. "Was würde ich dafür geben, das Gefühl auch mal in der normalen Staffel erleben zu können", gestand Sven und machte zugleich deutlich: "Ich bleibe weiter dran, versprochen." Sein Debüt in der regulären Staffel hatte er bereits im November 2025 gegeben. Damals war er am Hindernis "Trommelwirbel" gescheitert, beim Abgang mit zu viel Schwung nach hinten geraten und ebenfalls im Wasser gelandet.
Unerfahren ist der gebürtige Sachse auf der Strecke keineswegs: Seit 2018 war er insgesamt siebenmal bei den Promi-Specials der Show zugunsten des RTL-Spendenmarathons dabei. Zuvor hatte er sich als Skispringer einen Namen gemacht. In der Saison 2001/2002 gewann er als erster Athlet überhaupt alle vier Wettbewerbe der Vierschanzentournee. Außerdem holte er Olympiagold mit der deutschen Mannschaft. Dass der Parcours selbst erfahrene Showgesichter an ihre Grenzen bringt, musste zuletzt auch Moderator Jan Köppen (43) feststellen. Gemeinsam mit RTL-Reporter Sebastian Klimpke nahm er den Speed-Parcours in Angriff. Beim Springen, Hangeln, Klettern und Balancieren kamen die beiden körperlich wie mental an ihre Grenzen. Am Ende halfen sie sich gegenseitig, um überhaupt ans Ziel zu gelangen.



























