

Alle Gewinner des Filmfestivals von Cannes 2026 im Überblick
Das Filmfestival von Cannes 2026 hat seine Gewinner gekürt. Die begehrte Goldene Palme geht in diesem Jahr an "Fjord" des rumänischen Regisseurs Cristian Mungiu. Der Film, der in Deutschland Anfang 2027 in die Kinos kommen soll, überzeugt mit Sebastian Stan (43) und Renate Reinsve (38). Den Grand Prix sicherte sich Andrey Zvyagintsev mit seinem Film "Minotaur", während die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach mit "The Dreamed Adventure" den Jurypreis gewann. Virginie Efira teilt sich die Auszeichnung als beste Darstellerin mit Tao Okamoto – beide wurden für ihre Leistungen in "All of a Sudden" geehrt. Als besten Darsteller wurden ebenfalls zwei Schauspieler gekürt: Emmanuel Macchia und Valentin Campagne für ihren gemeinsamen Auftritt in "Coward".
Weitere wichtige Preise des Abends beinhalten den Regiepreis – diesen teilen sich das spanische Duo Javier Calvo und Javier Ambrossi für "The Black Ball" sowie Pawel Pawlikowski für "Fatherland". Den Drehbuchpreis erhielt Emmanuel Marre für "A Man of His Time". Bei den Newcomern räumte "Ben'imana" von Marie-Clémentine Dusabejambo die Camera d'Or für den besten Erstlingsfilm ab. In der Nebenreihe Un Certain Regard gewann "Everytime" von Sandra Wollner den Hauptpreis. Dort wurde außerdem das Trio Marina de Tavira, Daniela Marín Navarro und Mariangel Villegas gemeinsam als beste Darstellerinnen für "Forever Your Maternal Animal" von Valentina Maurel ausgezeichnet. Barbra Streisand (84) wurde zudem eine Ehrenpalme für ihr Lebenswerk zuteil. Anwesend sein konnte sie verletzungsbedingt allerdings nicht.
Das Festival war in diesem Jahr mit einer Reihe hochkarätiger Wettbewerbsfilme und prominenter Besetzungen angetreten. Neben den letztendlichen Gewinnerinnen und Gewinnern galten im Vorfeld unter anderem auch Léa Seydoux (40), Sandra Hüller (48), Adam Driver (42), Rami Malek (45) und Javier Bardem (57) als aussichtsreiche Kandidaten für die Schauspielpreise. Na Hong-jins "Hope" sowie "The Black Ball" hatten beim Publikum und der Fachpresse ebenfalls für viel Aufsehen gesorgt – letzterer wurde am Ende immerhin mit dem Regiepreis bedacht. Die Jury unter dem diesjährigen Festivalpräsidium bewies damit erneut, dass die Entscheidungen in Cannes bis zur letzten Minute offen bleiben.







