Joe Jonas litt nach seinem Solo-Album-Flop an Panikattacken
Joe Jonas (36) hat eine schwere Zeit seines Lebens öffentlich gemacht. In der aktuellen Folge des Podcasts "Hey Jonas!" spricht der Musiker mit seinen Brüdern Nick Jonas (33) und Kevin Jonas (38) darüber, wie sehr ihm der ausbleibende Erfolg seines ersten Soloalbums zugesetzt hat. "Fastlife" verkaufte sich deutlich schlechter, als er es sich ausgemalt hatte – und die Folgen bekam der damals 21 oder 22 Jahre alte Sänger körperlich zu spüren. Er litt in dieser Phase unter Panikattacken. Zunächst wandte sich Joe deswegen an einen Arzt, fühlte sich dort aber nicht ausreichend unterstützt. Erst als er mit einer Therapeutin sprach, änderte sich das. Dieses Gespräch habe ihm gezeigt, wie wertvoll professionelle psychologische Begleitung für ihn sein kann. Der Misserfolg war für den heute 36-Jährigen damit letztlich der Auslöser, überhaupt eine Therapie zu beginnen.
Bis dahin kannte Joe vor allem eines: Erfolg. "Ich veröffentlichte ein Soloalbum, als ich etwa 21, 22 war, und es lief nicht so gut, wie ich gedacht hatte, weil damals alles, was die Jonas Brothers anfassten, Gold wurde. Wir landeten einfach einen Nummer-eins-Hit", erinnert er sich in dem Podcast. Umso härter traf ihn die Erfahrung, dass es diesmal anders lief: "Der Grund, warum ich mit einer Therapie angefangen habe, war, weil ich zum ersten Mal so etwas wie keinen 'Erfolg' hatte." An seine erste Therapiesitzung denkt er bis heute mit viel Emotion zurück. "Nachdem ich bei der ersten Frage eine Stunde lang geweint hatte, sprach ich schließlich mit jemandem und erkannte, wie großartig es war", schildert der Sänger. Rückblickend betont er, wie viel ihm diese Entscheidung gebracht hat: "Es war in dieser Phase definitiv so hilfreich und ist es auch im Laufe meines Lebens und bei anderen großen Dingen, die ich durchgemacht habe, gewesen."
Warum die Erwartungen an "Fastlife" so hoch waren, erklärt der zweifache Vater ebenfalls in dem Podcast. Hinter dem Soloprojekt steckte für ihn auch der Wunsch, seinen eigenen Wert unabhängig von seinen Brüdern zu beweisen. "Ich brachte allein etwas heraus, und ich glaube, ich hatte hohe Erwartungen an den Erfolg ohne euch. Das war mir tief in meinem Inneren wichtig. Ich dachte: 'Wenn ich das schaffe, dann bin ich etwas wert'", gesteht er Nick und Kevin.








