Droht Taylor Swift neuer Ärger um ihre größten Hits?

Droht Taylor Swift neuer Ärger um ihre größten Hits?

- Yasmin Keller
Lesezeit: 2 min
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Taylor Swift (36) hat erst im vergangenen Jahr einen langen Kampf um ihre Musikrechte gewonnen – jetzt könnte erneut Ärger drohen. Produzent Max Martin und sein Kollege Shellback haben ihren Songwriting-Katalog über ihr gemeinsames Kollektiv Wolf Cousins an die Investmentfirma HarbourView Equity Partners verkauft. Darunter befinden sich auch Songs, an denen Swift mitgewirkt hat, wie "Style" vom Album "1989" aus dem Jahr 2014 und "...Ready for It?" von "Reputation" aus dem Jahr 2017. Der Unterhaltungsanwalt Bradfield Biggers erklärte gegenüber Page Six, was das für die Sängerin bedeuten könnte.

Biggers zufolge verliert Swift zwar nicht die Kontrolle über ihre Masteraufnahmen. Dennoch könnte HarbourView durch den Deal in bestimmten Situationen erheblichen Einfluss gewinnen: "HarbourView würde Swifts Masters generell nicht kontrollieren, aber bei bestimmten Songs des Katalogs könnten Zustimmungsrechte oder bedeutender Einfluss entstehen, der Auswirkungen darauf hat, wie Swift diese Aufnahmen in bestimmten Kontexten nutzen kann", so der Anwalt. Konkret gehe es vor allem um sogenannte Synchronisierungsrechte – also die Nutzung von Songs in Filmen, Serien, Werbekampagnen oder in sozialen Medien. "Das ist relevant, wenn eine bestimmte Nutzung sowohl die Freigabe der Masteraufnahme als auch des zugrunde liegenden Werks erfordert", erklärte Biggers weiter. HarbourView sei dabei kein Partner von Swift, aber durch den Erwerb von Anteilen an Songs, die eng mit ihrem Katalog verbunden sind, nun wirtschaftlich mit einem wichtigen Teil ihres Ökosystems verknüpft. Der Kaufpreis soll laut Variety im niedrigen neunstelligen Bereich gelegen haben. Neben Swifts Songs umfasst der Katalog auch Hits anderer Künstler wie Ariana Grandes (33) "Problem", The Weeknds (36) "Can't Feel My Face" oder Tove Los "Habits (Stay High)".

Der jetzige Deal erinnert an einen früheren, schmerzhaften Konflikt in Swifts Karriere. Ihre ersten sechs Alben gehörten ursprünglich ihrem Ex-Label Big Machine Records, das 2019 von Scooter Braun (45) übernommen wurde – sehr gegen Swifts Willen. Sie hatte öffentlich erklärt, keine faire Chance erhalten zu haben, ihre Masters selbst zu kaufen. Als Reaktion nahm sie mehrere ihrer alten Alben unter dem Zusatz "Taylor's Version" neu auf, um die Kontrolle über ihre Musik zurückzugewinnen. Im Mai 2025 gab sie schließlich bekannt, alle ihre Masters zurückgekauft zu haben. "Ich bin seitdem immer wieder in Freudentränen ausgebrochen, seit ich erfahren habe, dass das wirklich passiert. Ich darf wirklich diese Worte sagen. All die Musik, die ich je gemacht habe ... gehört jetzt... mir", schrieb sie damals.

Taylor Swift, Sängerin
IMAGO / ZUMA Press Wire
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The Weeknd im Mai 2023
Getty Images
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Scooter Braun bei der Ausstellung und Reception zu "Borrowed Spotlight" in Los Angeles, 3. Februar 2026
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