

Trotz Kritik: Ariana Grande stürmt mit "Petal" die Charts
Ariana Grande (33) hat mit ihrem neuen Album "Petal" auf Anhieb die Spitze der Billboard 200 erreicht. Die Platte erschien vor gut einer Woche und setzte sich trotz der Kritik, die rund um die neue Musik laut wurde, direkt an die Chartspitze in den USA. Für die Sängerin ist es bereits das siebte Nummer-eins-Album ihrer Laufbahn. Lediglich ihr drittes Werk "Dangerous Woman" verpasste 2016 den Sprung nach ganz oben und blieb auf Rang zwei stehen. Beeindruckend sind auch die Zahlen: "Petal" startete mit 250.000 sogenannten äquivalenten Albumeinheiten. Damit verbuchte Ariana ihre stärkste Verkaufswoche der 2020er-Jahre und bei den reinen Albumverkäufen sogar die beste Woche seit mehr als einem Jahrzehnt. Mit nun sieben Spitzenreitern zieht die Musikerin zudem in einer besonderen Rangliste gleich: Gemeinsam mit Janet Jackson (60) und Lady Gaga (40) belegt sie den fünften Platz unter den Solokünstlerinnen mit den meisten Nummer-eins-Alben in den Billboard 200.
Nach der Bekanntgabe des Erfolgs meldete sich Ariana bei ihren Fans zu Wort. In ihrer Instagram-Story bedankte sie sich mit den Worten: "Danke aus tiefstem Herzen." Zusätzlich teilte die Popmusikerin eine Grafik, die den Umfang ihres Triumphs verdeutlicht. Demnach führt "Petal" nicht nur die Billboard 200 an, sondern steht auch in den Rankings für Albumverkäufe und Streamingalben auf Platz eins. Zu diesen drei Spitzenpositionen schrieb sie nur einen kurzen Satz: "Ich bin überwältigt." Dazu setzte sie ein Herz-Emoji und ein gerührtes ":')". Der Meilenstein fällt zeitlich mit dem Ende des Nordamerika-Abschnitts ihrer "The Eternal Sunshine Tour" zusammen.
Für Gesprächsstoff sorgte "Petal" schon vor dem Chartdebüt – vor allem wegen der sehr persönlichen Inhalte. Besonders im Fokus steht dabei der Song "Oh Well". Darin rechnet Ariana deutlich mit einem Ex-Partner ab. Sie singt davon, einen schlechten Mann endgültig hinter sich zu lassen, und vermittelt im Refrain die Botschaft, dass nach bösen Jungs bessere Dinge folgen. Eine Passage fällt dabei besonders scharf aus: Darin ist von einem Mann die Rede, der sich "auf dem Weg in die Hölle" befinde.









