Krise: Perez Hilton kämpfte mit Geldsorgen und seiner Psyche
Perez Hilton (48) soll in den Monaten vor seiner Einweisung in eine Klinik massiv unter Geldsorgen und psychischem Druck gelitten haben. Am Dienstagabend hatte ein alarmierender TikTok-Livestream, in dem er sich offenbar selbst verletzte, einen Großeinsatz an seinem Zuhause in Miami-Dade ausgelöst. Der 48-Jährige wirkte darin blutverschmiert und aufgewühlt. Rettungskräfte brachten ihn anschließend in ein örtliches Krankenhaus. Gegenüber TMZ und Page Six berichten Vertraute nun, dass hohe Arztrechnungen, sinkende Einnahmen und die Verantwortung als alleiniger Ernährer seiner drei Kinder den Social-Media-Star nach mehreren schweren gesundheitlichen Rückschlägen stark belastet hätten. Seine Familie bestätigte am Mittwoch, dass er versorgt werde: "Wir können bestätigen, dass Perez medizinisch versorgt wird, und der Fokus unserer Familie liegt derzeit auf seinem Wohlergehen", hieß es in einem Statement. Weitere Informationen wolle man erst zu einem passenden Zeitpunkt bekannt geben.
Hinter Perez liegen zwei schwere gesundheitliche Rückschläge. Im März nahm der Social-Media-Star während einer Grippe nach eigener Aussage Medikamente auf nüchternen Magen. Daraufhin habe er ein Geschwür, eine Perforation und schließlich eine Sepsis entwickelt. Perez musste 21 Tage im Krankenhaus bleiben. Nur einen Monat später wurde er wegen eines von ihm als "massiv" bezeichneten Blutgerinnsels notoperiert. Ein Vertrauter erklärte gegenüber Page Six: "Seine gesundheitlichen Probleme in diesem Jahr waren extrem. Die Sepsis hätte ihn ehrlich gesagt fast umgebracht." Die Erfahrungen seien körperlich und emotional traumatisch gewesen. Durch die langen Ausfallzeiten konnte Perez weniger arbeiten, während laut seinem Umfeld "ziemlich extreme" Behandlungskosten entstanden. "Ihr wollt nicht wissen, wie viel ich trotz Versicherung an Krankenhausrechnungen bezahlen musste", machte er in einem Instagram-Video deutlich. Besonders die Angst, seinen Kindern kein gutes Leben mehr ermöglichen zu können, habe ihm zugesetzt.
Perez ist Vater von Mario, Mia und Mayte, die mithilfe einer Leihmutter zur Welt kamen. Ein enger Freund bezeichnete ihn gegenüber Page Six als "den hingebungsvollsten Vater" und betonte: "Sein ganzes Leben dreht sich um sie. Er ist ein Familienmensch." Nach seiner Sepsis wollte Perez nach eigenen Angaben bewusster Zeit mit den Kindern und seiner Mutter Teresita verbringen. Außerdem kümmere er sich intensiv um Teresita und seine Schwester Barbie. Eine weitere Umstellung brachte der Umzug von Las Vegas in seine Heimatstadt Miami im Juni mit sich. Laut einem Vertrauten waren Perez und die Kinder in Las Vegas glücklich und fest verwurzelt, während sie sich in Miami noch nicht wieder eingelebt hätten. Beim jüngsten Einsatz rückten nach mehreren Notrufen zahlreiche Beamte an. Das Miami-Dade County Sheriff's Office teilte mit, dass neben den Einsatzkräften auch ein Krisenteam und psychologische Fachkräfte die Familie unterstützten.










