Nach Presleys Tod wehrt sich Familie gegen harte Vorwürfe
Nur zwei Tage nach dem Tod von Presley Gerber (†27) wehrt sich ein Vertrauter seiner Familie gegen Vorwürfe, die seit Bekanntwerden der Nachricht in sozialen Netzwerken kursieren. Kritiker behaupteten demnach, Cindy Crawford (60) und Rande Gerber (64) hätten ihren Sohn während seines jahrelangen Kampfes mit psychischen Problemen und einer Suchterkrankung nicht ausreichend unterstützt. Dieses Bild weist eine Quelle aus dem Umfeld der Familie gegenüber People entschieden zurück. Von abwesenden Eltern könne keine Rede sein, Presley habe stets den Rückhalt seiner Familie gehabt. Der 27-Jährige starb am 20. September. Seitdem seien seine Angehörigen "unbeschreiblich traurig" und völlig geschockt. Die Familie habe immer eng zusammengestanden. Auch seine Schwester Kaia Gerber (25) habe bewundert, dass Presley so offen über seine persönlichen Schwierigkeiten gesprochen habe. Seine Angehörigen seien zudem stolz darauf gewesen, dass er aus der Unterstützung anderer Menschen neue Kraft schöpfte.
Gegenüber dem Newsportal widerspricht der Vertraute auch deutlich dem Vorwurf, Cindy und Rande hätten ihren Sohn im Stich gelassen: "Das war nie eine Situation mit zwei abwesenden Hollywoodeltern. Cindy und Rande hätten Presley nicht besser unterstützen können. Sie waren immer für ihn da und taten alles, was sie konnten, um ihm zu helfen. Die Familie war schon immer unglaublich eng verbunden, und Presley wurde zutiefst geliebt." Presleys Zustand sei über die Jahre von besseren und schwierigeren Phasen geprägt gewesen. Vor einigen Jahren habe er im Restaurant der Familie in Malibu gearbeitet und damals einen stabilen Eindruck gemacht. "Das macht es so herzzerreißend. Seine Familie hat nie aufgehört, ihn zu unterstützen, ihn zu lieben und zu hoffen, dass es ihm gut gehen würde", so der Vertraute. Kaia Gerber hatte nur einen Monat vor dem Tod ihres Bruders öffentlich über dessen seit rund zehn Jahren andauernde Drogenabhängigkeit gesprochen. Dessen Situation habe das Familienleben stark geprägt. Sie selbst habe sich deshalb als das unkomplizierte Kind wahrgenommen und nur ungern um Unterstützung gebeten.
Presley starb in einer Rehabilitationseinrichtung im Raum Los Angeles, in die er sich laut bisherigen Berichten erst wenige Stunden zuvor selbst begeben hatte. Die Polizei von Santa Monica ermittelt in dem Fall wegen einer mutmaßlichen Überdosis. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nach aktuellem Stand nicht. Eine offizielle Todesursache und Todesart stehen noch aus: Die Autopsie wurde bereits durchgeführt, für die abschließende Beurteilung sind jedoch weitere Untersuchungen und toxikologische Tests erforderlich. Erst wenige Monate vor seinem Tod war Presley öffentlich aufgetreten. Im Juni nahm er gemeinsam mit Cindy Crawford und Rande Gerber an einer Veranstaltung zum Thema mentale Gesundheit in Malibu teil. Dort sprach er über seine Kindheit im Rampenlicht und den Druck, nach außen hin einem bestimmten Bild entsprechen zu müssen. Wie OK! berichtet, sagte er damals: "Am freiesten fühlte ich mich, als ich endlich ehrlich zu mir selbst war."





















