Ariana Grande fährt Trump-Team wegen Songnutzung an

Ariana Grande fährt Trump-Team wegen Songnutzung an

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Ariana Grande (33) legt sich erneut mit dem Team von US-Präsident Donald Trump (80) an. Der Grund: Auf dem offiziellen TikTok-Account seiner Kampagne erschien am Donnerstag ein politisches Video, das mit ihrem Song "We Can't Be Friends (Wait for Your Love)" unterlegt war. Der Clip zeigt unter anderem Aufnahmen einer Wahlkampfveranstaltung im Madison Square Garden in New York und transportiert Aussagen gegen die Teilnahme von Transgenderfrauen am Frauensport. Die Sängerin ließ das nicht unkommentiert: Sie meldete sich direkt in der Kommentarspalte des Beitrags zu Wort und distanzierte sich deutlich von der politischen Botschaft. "Verwende meine Musik nie wieder. Außerdem ist deine Wahrheit falsch", forderte sie laut Deadline unmissverständlich.

Zu Beginn des Videos wird zunächst die Textzeile aus Arianas Song eingeblendet: "Ich und meine Wahrheit, wir sitzen schweigend da ..." Danach folgt allerdings eine Behauptung, die nicht Teil des Liedtextes ist: "Männer können keine Babys bekommen und sollten niemals an Sportwettkämpfen teilnehmen." Der Beitrag stammt weder von Trump persönlich noch vom Weißen Haus, sondern vom Socialmediateam seiner Kampagne. Innerhalb kurzer Zeit sammelte er Hunderttausende Aufrufe und löste kontroverse Reaktionen aus. Berichten aus dem Umfeld der Sängerin zufolge bemüht sich auch ihr Plattenlabel Republic Records darum, die Musik aus dem Clip entfernen zu lassen. Bereits im Juni hatte sich die Musikerin gegen ein Video des Weißen Hauses gewehrt, in dem ICE-Beamte bei Festnahmen und beim Anlegen von Handschellen zu sehen waren – unterlegt mit ihrem Song "Bye". Auch damals verlangte sie, dass ihre Musik nicht weiter verwendet werde, und bezeichnete den Beitrag Medienberichten zufolge als "barbarischen, unmenschlichen und abscheulichen Unsinn".

Politisch bezieht Ariana schon seit Längerem Position gegen den US-Präsidenten. Im Wahlkampf 2024 unterstützte sie Kamala Harris (61) und setzte sich immer wieder für die Rechte der LGBTQ+-Community sowie für entsprechende Organisationen ein. Sie ist allerdings nicht die einzige Musikerin, deren Songs zuletzt in der Socialmediastrategie des Weißen Hauses auftauchten: Auch ein TikTok-Video, das Trump vor jubelnden Anhängern zeigte, war mit Taylor Swifts (36) Titel "I Bet You Think About Me" unterlegt. Noch am selben Abend verschwand der Ton aus dem Beitrag und wurde als nicht verfügbar angezeigt. Ob die Sängerin oder ihr Team die Entfernung veranlassten, wurde offiziell nicht bestätigt. In der Vergangenheit hatten sich bereits mehrere Stars gegen die Nutzung ihrer Songs durch das Trump-Lager gewehrt – darunter Katy Perry (41), Céline Dion (58) und Sabrina Carpenter (27) sowie die Bands Linkin Park und Radiohead.

Ariana Grande beim AFI Awards Luncheon im Four Seasons Hotel Los Angeles, 9. Januar 2026
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Donald Trump und Melania Trump bei der Weltpremiere von Amazon MGMs "Melania" im Trump Kennedy Center in Washington, DC
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