Ariana Grande stellt Antrag zur Identifizierung ihrer Hacker

Ariana Grande stellt Antrag zur Identifizierung ihrer Hacker

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugen

Ariana Grande (33) zieht im Kampf gegen ihre mutmaßlichen Hacker vor Gericht. Wie aus neuen Gerichtsunterlagen hervorgeht, die TMZ vorliegen, bittet die Sängerin einen Richter um die Erlaubnis, Internetplattformen und weitere Drittanbieter per Vorladung zur Herausgabe bestimmter Geschäftsdaten zu verpflichten. Konkret geht es um Konto-, Abonnenten- und Login-Informationen. Mit diesen Daten wollen die Musikerin und ihr Team jene Personen identifizieren, die sich bislang hinter anonymen Accounts verstecken und ihr unveröffentlichtes Material gehackt und verbreitet haben sollen. Für Ariana ist dabei Eile geboten: Die mutmaßlichen Angriffe und Leaks sollen laut den Dokumenten weiterhin stattfinden.

Nach eigenen Angaben versucht das Team der Sängerin bereits seit Jahren herauszufinden, wer hinter dem mutmaßlichen Cyberangriff steckt. Die Suche gestaltet sich offenbar schwierig: Die gesuchten Personen sollen anonyme Nutzerkonten und Peer-to-Peer-Zahlungsdienste verwendet haben, um ihre Identität konsequent zu verschleiern. Inzwischen habe Arianas Seite jedoch konkrete Drittanbieter ausfindig gemacht, bei denen Kunden- und Zugangsinformationen gespeichert sein sollen. Diese Daten könnten laut den Unterlagen direkt zu den Verantwortlichen führen. Der aktuelle Antrag soll der Musikerin nun ermöglichen, diese möglichen Beweise rechtzeitig zu sichern, bevor sie verloren gehen – etwa weil Accounts gelöscht oder Datensätze von den Anbietern nicht länger gespeichert werden. Das erklärte Ziel: Den bislang nur als John Does – also als unbekannte Beschuldigte – geführten Personen echte Namen zuzuordnen. Erst dann könnte das Verfahren gegen konkrete Beteiligte weitergeführt werden.

Bereits im vergangenen Monat hatte Ariana laut einem früheren Bericht von TMZ Klage gegen Dutzende unbekannte Personen eingereicht. Die mutmaßliche Vorgehensweise reicht ihren Angaben zufolge mindestens bis ins Jahr 2019 zurück. Demnach sollen die Unbekannten die Accounts von Fotografen und Produzenten aus ihrem Umfeld gehackt und dort unveröffentlichte Musik, private Aufnahmen sowie Fotos entwendet haben. Besonders drastisch fällt eine Zahl aus der Klage aus: Allein im Jahr 2023 sollen insgesamt 45 noch nicht veröffentlichte Songs der Sängerin gestohlen und anschließend im Netz geleakt worden sein. Ariana gehört zu den erfolgreichsten Musikerinnen ihrer Generation und veröffentlichte unter anderem Alben wie "Thank U, Next" und "Eternal Sunshine". Zuletzt war sie außerdem als Glinda in der Filmadaption des Musicals "Wicked" auf der großen Kinoleinwand zu sehen.

Ariana Grande beim AFI Awards Luncheon im Four Seasons Hotel Los Angeles, 9. Januar 2026
Getty Images
Ariana Grande beim AFI Awards Luncheon im Four Seasons Hotel Los Angeles, 9. Januar 2026
Ariana Grande im Januar 2026
Getty Images
Ariana Grande im Januar 2026
Ariana Grande bei der "Wicked For Good" Q&A des California Film Institute in San Rafael, Dezember 2025
Getty Images
Ariana Grande bei der "Wicked For Good" Q&A des California Film Institute in San Rafael, Dezember 2025
Wie findet ihr, dass Ariana mit juristischen Mitteln gegen die mutmaßlichen Hacker vorgeht?