Herzogin Meghans Vater reagiert verletzt auf UK-Rückkehr
Thomas Markle Sr. (82) hat offenbar aus dem Fernsehen erfahren, dass seine Tochter Herzogin Meghan (45) gemeinsam mit Prinz Harry (41) und den Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) zurück nach Großbritannien ziehen will. Ein Anruf oder eine Nachricht von Meghan sei ausgeblieben, berichtete er nun der Mail on Sunday. Stattdessen habe er die Neuigkeit über den Umzug, der noch im August erfolgen soll, bei CNN gesehen. "Ich sah auf CNN, dass sie nach England zurückkehren. Ich habe es zur selben Zeit erfahren wie der Rest der Welt", schilderte er gegenüber dem Blatt. Besonders schwer wiegt für ihn ein anderer Umstand: Den siebenjährigen Archie und die fünfjährige Lilibet hat er bis heute nie getroffen. Nun treibt ihn die Sorge um, seine Enkelkinder womöglich überhaupt nicht mehr kennenzulernen, wenn die Familie die USA verlässt.
Der Vater der Herzogin liegt derzeit im Krankenhaus und erhebt von dort aus schwere Vorwürfe. "Ich bin verletzt und aufgebracht, dass sie sich einen Dreck um mich schert, obwohl ich im Krankenhaus bin", zitiert ihn die Mail on Sunday. An die frühere Nähe zu seiner Tochter erinnert er sich dabei genau: "Meghan hat mich früher geliebt, sie war immer ein Papakind, und jetzt ist es, als würde ich nicht existieren. Ich habe meine Enkel nie getroffen, und jetzt verlassen sie Amerika." Auch an die Zukunft denkt er: "Eines Tages werden diese Kinder nach ihrem anderen Großvater fragen – demjenigen, der nicht König ist – demjenigen, für den Meghan und Harry sich offenbar schämen. Ich hoffe, sie wissen, wie sehr ich sie kennenlernen wollte." Dem Bericht zufolge sollen Harry und Meghan künftig in einer nichtroyalen Unterkunft außerhalb Londons leben, im Gespräch sind unter anderem die ländlichen Cotswolds. Archie und Lilibet seien bereits an britischen Schulen angemeldet und sollen Anfang September starten.
Am Status des Paares soll sich durch den Umzug nichts ändern: Beide bleiben Privatpersonen und nicht arbeitende Mitglieder der Royal Family. Sie wollen finanziell unabhängig bleiben und ihre kommerziellen sowie wohltätigen Projekte fortführen, offizielle royale Aufgaben für Harry seien nicht geplant. Zwischen Meghan und ihrem Vater herrscht seit ihrer Hochzeit mit Harry im Jahr 2018 Funkstille, nachdem Thomas im Vorfeld gestellte Paparazzifotos hatte anfertigen lassen. Auch Harry hat seinen Schwiegervater bislang nie persönlich getroffen. "Ich werde nie aufhören, meine Tochter zu lieben, aber ich werde nie verstehen, warum sie mir den Rücken gekehrt hat", betonte Thomas. Gesundheitlich hatte er zuletzt schwer zu kämpfen: Nach einer Erkrankung in seinem Zuhause auf den Philippinen wurde ihm Anfang 2026 bei einer dreistündigen Notoperation das linke Bein amputiert. Meghans Sprecher erklärte damals, es sei "für die Herzogin trotz ihrer Bemühungen in den vergangenen Tagen äußerst schwierig" gewesen, ihren Vater privat zu erreichen – ein Brief sei aber über vertrauenswürdige Kontakte sicher bei ihm angekommen.












