Oliver Pocher enthüllt Hintergründe zum Beef mit Stefan Raab
Seit Jahren gibt es zwischen Oliver Pocher (48) und Stefan Raab (59) keinerlei Harmonie – nun hat der Comedian erklärt, wo der Ursprung des Zerwürfnisses liegt. In seinem Podcast "Patchwork Boys" verriet Oliver, dass die Spannungen bis in die gemeinsame Geschäftszeit der beiden zurückreichen. Einst hätten er und der Entertainer eine Firma zusammen betrieben. 2007 wechselte Oliver dann zu Harald Schmidt – und in dessen Show sei der frühere Geschäftspartner gelegentlich zur Zielscheibe geworden. "Ich hatte mit Stefan Raab eine Firma, bin dann zu Harald Schmidt gegangen. Wir haben uns hier und da auch mal über Stefan ein bisschen lustig gemacht und Stefan ist sehr nachtragend. So ist das entstanden", schilderte der Moderator im Podcast. Und weiter: "Ich hatte damals eine Firma mit ihm und bin dann gewechselt." Für Oliver ist damit klar, warum bis heute Funkstille zwischen ihnen herrscht.
Inzwischen würde der fünffache Vater das Verhältnis zumindest gerne auf eine neutrale Ebene bringen – doch daran glaubt er selbst nicht mehr. "Wenn ich ihn sehen würde, würde ich ganz normal Hallo sagen. Wir haben ja auch über die Kinder Bezugspunkte", betonte Oliver im Podcast. Sein Gegenüber sehe die Sache jedoch anders: "Stefan ist da wesentlich nachhaltiger." Auch seine regelmäßigen Seitenhiebe gegen die Formate des Produzenten will der Comedian nicht als persönliche Attacke verstanden wissen. "Wenn ich zum Beispiel seine Sendung kritisiere, ist das gar nicht persönlich, sondern einfach fachlich, so wie ich das sehe", erklärte er. Früher habe er selbst zu den größten Bewunderern des Kölners gehört: "Ich bin ja mit Stefan Raab auch groß geworden und war ein Riesenfan."
Wie angespannt das Verhältnis tatsächlich ist, zeigte sich rund um Stefans TV-Comeback im Jahr 2024. Laut Oliver soll der Entertainer persönlich dafür gesorgt haben, dass er beim Revanchekampf gegen Regina Halmich nicht dabei sein durfte. Später behauptete der "Patchwork Boys"-Host zudem, Stefan habe seinen eigenen Kindern den Kontakt zu Olivers Nachwuchs untersagt – beide Familien wohnen im selben Kölner Viertel. Dieses angebliche Vorgehen bezeichnete er als "unsouverän" und stellte klar, dass sich solche Dinge auch privat regeln ließen. Es ist nicht die einzige Auseinandersetzung, die der Comedian derzeit öffentlich austrägt: Zuletzt forderte ihn Menowin Fröhlich (38) zu einem gemeinsamen Gespräch in Olivers Podcast auf, um ihre Differenzen vor Publikum zu klären.









