Dollywood öffnet Tore nach Dolly Partons Tod wie geplant
Trotz des Todes seiner Gründerin soll im Freizeitpark Dollywood im US-Bundesstaat Tennessee schon am Mittwoch, dem 26. August 2026, wieder der normale Betrieb starten. Nur einen Tag nach Dolly Partons (†80) Tod sollen sich die Tore wie geplant für Besucher öffnen. Nach Angaben des Parks entspricht das ganz dem Wunsch der Country-Legende. Ihr Motto habe stets gelautet: "Die Show muss weitergehen." Auch nach ihrem Tod soll Dollywood deshalb laut TMZ genau der Ort bleiben, den Dolly sich für ihn gewünscht hatte: ein Treffpunkt für Familien und Freunde. Für den Park ist ihre Vision ein Vermächtnis, das weiterleben soll – mit Freude, Hoffnung und Gemeinschaft als zentralen Werten.
Wie sehr die Mitarbeiter um ihre Gründerin trauern, machte Dollywood ebenfalls deutlich. Die Sängerin trug dort den offiziellen Titel "Dreamer-in-Chief". "Dollys inniger Wunsch war es, dass Dollywood immer ein Ort der Freude, Hoffnung und des Miteinanders bleibt – ein Ort, an dem Familien und Freunde ihr Andenken nicht mit Stille, sondern mit Lachen, Musik und gemeinsamen Träumen ehren können", heißt es in der Mitteilung. Auch Eugene Naughton, Präsident von Dollywood Parks & Resorts, erinnerte an die Zusammenarbeit mit der Sängerin. Es sei sein "größtes Privileg" gewesen, ihr dabei zu helfen, ihre Vorstellungen mit Dollywood Wirklichkeit werden zu lassen. Wie groß die Anteilnahme nach ihrem Tod ist, zeigte sich schon kurz darauf: Der Ansturm auf die Website des Parks war so groß, dass sie zeitweise nicht erreichbar war.
Dolly starb am Dienstagmorgen, dem 25. August 2026, im Vanderbilt University Medical Center in Nashville, ihrer Wahlheimat. In der Woche zuvor war die Sängerin wegen Nierenproblemen und einer Autoimmunerkrankung ins Krankenhaus gekommen. Woran sie letztlich starb, wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Ihr Neffe Bryan Seaver machte die Todesnachricht auf Instagram öffentlich und sprach dabei im Namen der Familien Parton und Owens. Er hatte mehr als zwei Jahrzehnte als Sicherheitschef seiner Tante gearbeitet. Nach Bekanntwerden ihres Todes nahmen zahlreiche prominente Weggefährten und Fans in den sozialen Medien Abschied von der Musikerin. Auch Countrykollegin Reba McEntire und US-Präsident Donald Trump (80) gehörten zu denjenigen, die Dolly würdigten.








