Zustand ernst: Königsfamilie eilt zu Harald ins Krankenhaus
Die Sorge um König Harald V. (89) wird immer größer. Kurz nachdem der norwegische Palast mitgeteilt hatte, dass sich der Gesundheitszustand des Monarchen verschlechtert habe und inzwischen als "sehr ernst" eingestuft werde, trafen mehrere Mitglieder der Königsfamilie am Rikshospitalet in Oslo ein. Kurz vor 9:50 Uhr traf Prinzessin Ingrid Alexandra (22) laut Dagbladet in der Klinik ein, wenig später kam auch ihr Bruder Prinz Sverre Magnus (20) zu seinem Großvater. Damit ist die gesamte Kronprinzenfamilie am Krankenbett versammelt: Neben den beiden Enkelkindern sind auch Königin Sonja (89), Kronprinz Haakon (53), Kronprinzessin Mette-Marit (53) und Prinzessin Astrid (94), die Schwester des Königs, bei dem 89-Jährigen.
Die Ankunft der Familie erfolgte unmittelbar nach dem beunruhigenden Gesundheitsupdate. In der offiziellen Mitteilung hatte es geheißen: "Der Gesundheitszustand Seiner Majestät des Königs ist sehr ernst." Gleichzeitig kündigte das Königshaus an, dass Kronprinz Haakon und Königin Sonja ihre kompletten Programme absagen. Harald wird bereits seit dem 17. August im Rikshospitalet behandelt. Grund für seinen Klinikaufenthalt ist eine hämolytische Anämie, eine Erkrankung des Blutes. Angehörige der Königsfamilie hatten ihn in den vergangenen Tagen immer wieder besucht. Noch am Mittwoch waren Königin Sonja, Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit bei ihm im Krankenhaus. Schon am vergangenen Wochenende war bekannt geworden, dass sich Haralds Gesundheitszustand verschlechtert hatte.
Während sich die Familie nun am Krankenbett versammelt, liegt die Verantwortung für die Amtsgeschäfte bereits bei Kronprinz Haakon. Er vertritt seinen Vater derzeit als Kronprinzregent. Die Entwicklung sorgt in Norwegen für große Aufmerksamkeit. König Harald hatte trotz wiederholter gesundheitlicher Probleme in den vergangenen Jahren immer wieder betont, an seinen Aufgaben festhalten zu wollen. Umso größer ist nun die Sorge, nachdem der Palast seinen Zustand ausdrücklich als "sehr ernst" bezeichnet hat.










