Tess Holliday rechnet nach Badeanzugfoto mit Hatern ab
Tess Holliday (41) lässt sich die Freude an ihren Urlaubsfotos nicht nehmen. Auf Facebook teilte das Model vor wenigen Tagen eine Aufnahme aus Italien, auf der sie strahlend im grünen Badeanzug auf einer Yacht posiert. Dass Tess ausgerechnet dieses Foto veröffentlichte, hatte einen Grund. "Noch ein Foto von mir auf einer Yacht in Italien, nur weil meine Hater es so sehr geliebt haben. Ich fühle mich gesegnet", schrieb sie dazu. Doch auch die neue Aufnahme ließ die Kritiker nicht verstummen. Einige Nutzer warfen Tess vor, das Foto mithilfe künstlicher Intelligenz verändert zu haben. Das wollte die 41-Jährige nicht auf sich sitzen lassen und veröffentlichte zum Vergleich die deutlich dunklere Originalaufnahme.
Zu den Vorwürfen fand Tess anschließend klare Worte. "Das ist das Originalfoto. Ich habe mein Gesicht aufgehellt. Mir war nicht bewusst, dass es dadurch so seltsam aussieht, aber ich benutze keine KI und ihr könnt mich mal", stellte sie auf Facebook klar. Dass sich immer wieder fremde Menschen an ihrem Aussehen abarbeiten, kann das Model ohnehin nicht nachvollziehen. Während andere über ihren Körper diskutieren, sei sie selbst damit beschäftigt, ihr Leben zu genießen, ihre Kinder großzuziehen, zu arbeiten und kreativ zu sein. Ihren Kritikern gab Tess deshalb noch einen Rat mit auf den Weg: "Vielleicht wärt ihr auch glücklicher, wenn einige von euch etwas weniger Zeit damit verbringen würden, von der Größe meines Körpers besessen zu sein, und sich etwas mehr um ihr eigenes Leben kümmern würden."
Mit ihrer Reaktion bekommt Tess viel Rückendeckung von ihren Fans. Zahlreiche Nutzer stellten sich in den Kommentaren hinter das Model und rieten ihr, die negativen Stimmen auszublenden. Dass ihr Körper immer wieder zum Thema gemacht wird, ist für Tess allerdings nichts Neues. Seit Jahren wehrt sie sich öffentlich gegen die Abwertung und Benachteiligung dicker Menschen. Erst im März hatte sie auf TikTok berichtet, dass ihr eine Lebensversicherung allein aufgrund ihres Gewichts von mehr als 136 Kilogramm verweigert worden sei. Dabei betonte Tess, dass sie täglich trainiere, nicht rauche oder trinke, keine Vorerkrankungen habe und auch keine Medikamente nehme. Die Entscheidung hatte sie damals als "frustrierend" bezeichnet und dem System vorgeworfen, "fettfeindlich" zu sein.









