Britney Spears enthüllt: Sie wurde zu Auftritten gezwungen
Britney Spears (44) hat sich mit harten Worten zu der Zeit geäußert, in der andere über ihr Leben bestimmten. In zwei Reels auf Instagram erinnerte sich die Sängerin an die Vormundschaft, die fast 14 Jahre andauerte. Zu einem Clip, in dem sie sich in schwarzer Unterwäsche, High Heels und einem Halsband vor dem Spiegel filmte, schrieb sie, dass sie immer wieder zu Auftritten und Meet-and-Greets gedrängt worden sei – und das trotz ihrer enormen Angst vor Menschenmengen. Insbesondere ihr Vater Jamie Spears (74), der die Vormundschaft über lange Zeit maßgeblich kontrollierte, kommt nicht gut weg: Er habe ihr Begegnungen mit rund 70 Personen zugemutet. Was das mit ihr machte, beschrieb die Musikerin mit drastischen Worten: "Ich verlor die Sensibilität meiner Seele. Und es tat buchstäblich weh. Ich fühlte mich wie ein Roboter." Dieses übergriffige Verhalten hinterlässt bis heute seine Narben bei der Sängerin.
Schon zu Beginn ihrer Karriere sei ihr der Kontakt zu großen Gruppen schwergefallen. Bei Meet-and-Greets mit mehr als zehn Menschen habe sie Asthma bekommen und angefangen zu zittern, schilderte Britney auf Instagram. Ihre damalige Mitarbeiterin Felicia habe ihr die Panik sofort angesehen. Insgeheim sei sie sehr sensibel und "schmerzhaft schüchtern" gewesen – und musste trotzdem jahrelang vor riesigem Publikum auftreten. Heute ist sie zufrieden und stolz darauf, dass sie einen Schlussstrich unter all das ziehen konnte: "Zu viele Jahre lang wurde ich dazu gezwungen." Auf der großen Bühne sei sie früher einfach in eine andere Rolle geschlüpft. Doch nach der Geburt ihrer Söhne Sean (20) Preston und Jayden (19) habe sie sich dabei zunehmend albern und unwohl gefühlt. "Ich habe das Gefühl, dass die Menschen noch immer nicht erkennen, welcher echte Schaden meinem Herzen und meiner Seele in der Vormundschaft zugefügt wurde", betonte sie.
Die gerichtlich angeordnete Vormundschaft hatte 2008 begonnen und wurde erst im November 2021 aufgehoben. Ihr Vater begründete seine Kontrolle über die Finanzen, die Karriere und die persönlichen Freiheiten seiner Tochter immer wieder damit, dass er sich um ihr Wohlergehen sorge. Britney hingegen bezeichnete die Regelung öffentlich als "missbräuchlich". Das Verhältnis der Sängerin zu ihrer Familie gilt als angespannt, seit die Vormundschaft beendet wurde. In ihren Beiträgen erklärte die Popikone zudem, sie vermisse die echten und für sie besonderen Verbindungen zu anderen Menschen, die ihr durch die jahrelange Fremdbestimmung genommen worden seien. Zuletzt sorgten immer wieder fragwürdige Aktionen für Aufsehen: Vor rund sechs Wochen zeigten Aufnahmen, wie sie sich während einer Fahrt auf einem Highway in Los Angeles durch das Schiebedach eines Mercedes-SUV gestreckt haben soll.










