Bill Maher schockiert mit Busenwitz nach Dolly Partons Tod

Bill Maher schockiert mit Busenwitz nach Dolly Partons Tod

- Sarah Annowsky
Lesezeit: 2 min
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Bill Maher hat mit einem anzüglichen Witz über die verstorbene Dolly Parton (†80) heftige Kritik ausgelöst. Der Comedian widmete sich in seinem Eröffnungsmonolog der Sendung "Real Time" am vergangenen Freitag zunächst politischen Themen, ehe er auf die weltweite Trauer um die Countryikone zu sprechen kam. Dabei zählte er auf, wie Wahrzeichen rund um den Globus der Musikerin die Ehre erwiesen – und machte daraus eine Pointe über Dollys Äußeres. "In London machen sie etwas. Das Riesenrad in Santa Monica ist mit Herzen beleuchtet. Das Empire State Building wurde pink angestrahlt. Die Sphere in Las Vegas bekam eine Brustwarze", witzelte er in der Show. Der Busenwitz kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Fans und Wegbegleiter weltweit um die Country-Ikone trauern – entsprechend kontrovers wurde der Gag aufgenommen.

Dolly war am Dienstag in Nashville gestorben. Als Todesursache nannte ein Sprecher ihren kurzen Kampf gegen den Krebs. Maher hatte die Passage in "Real Time" mit den Worten eingeleitet: "Während all das passierte, konnte ganz Amerika diese Woche eigentlich nur darüber reden, wie traurig es ist, dass wir Dolly Parton verloren haben." Er betonte dabei selbst, dass Menschen im ganzen Land und sogar weltweit der Musikerin die Ehre erwiesen – unmittelbar danach folgte seine Zuspitzung über die Sphere. Zu den Prominenten, die sich öffentlich von der Country-Legende verabschiedeten, gehören unter anderem Miley Cyrus (33), Taylor Swift (36), Beyoncé (44) und Billy Ray Cyrus (65). Neben ihrer jahrzehntelangen Musik- und Filmkarriere hinterlässt Dolly auch ein großes soziales Vermächtnis. Sie unterstützte unter anderem Bildungs- und Leseförderungsprojekte für Kinder, die HIV- und Aids-Forschung, Katastrophenhilfe, Tierschutz sowie LGBTQ-Anliegen.

Bill ist nicht der einzige Prominente, dessen Reaktion auf Dollys Tod für Empörung sorgte. Auch Ricky Schroder (56) handelte sich für seinen Abschied auf Instagram einen Shitstorm ein. Der Schauspieler hatte in gleich zwei Filmbiografien über Dollys Kindheit ihren Vater verkörpert. In seiner Trauerbotschaft verband er die Erinnerung an die Musikerin jedoch mit Kritik an ihrem Einsatz für Transmenschen und an ihrer Unterstützung der Coronaimpfung. Nach dem heftigen Gegenwind legte Ricky in einer Instagram-Story sogar noch einmal nach und erklärte, er habe Dolly davor gewarnt, sich für die Impfung starkzumachen. Damit standen sowohl bei Rickys politisch aufgeladenem Beitrag als auch bei Bills anzüglicher Pointe vor allem die kontroversen Kommentare im Mittelpunkt.

Dolly Parton bei ihrem Tribute an Porter Wagoner während der 23. Eröffnung von Dollywood in Pigeon Forge, 2008
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