Süß: So hätte Dolly Partons Tochter mit Carl Dean geheißen

Süß: So hätte Dolly Partons Tochter mit Carl Dean geheißen

- Anita Ehlert
Lesezeit: 2 min
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Ein Mädchen namens Carla – so hätte die Tochter von Dolly Parton (†80) und Carl Dean geheißen, wenn es nach den Plänen der Countrylegende gegangen wäre. Die Sängerin, die am 25. August 2026 nach einer Krebserkrankung verstarb, sprach bereits im Jahr 2014 gegenüber The Guardian über diese frühen Zukunftspläne. "Wenn wir ein Mädchen gehabt hätten, hätte sie Carla geheißen", erklärte die Musikerin damals. Sie und Carl blieben während ihrer fast sechs Jahrzehnte langen Ehe zwar kinderlos, doch besonders in ihren Anfangsjahren war Nachwuchs für beide ein konkretes Thema. Gemeinsam malten sie sich aus, wie ihr Leben als Eltern aussehen könnte. Der Wunschname zeigt, dass es dabei nicht nur um eine beiläufige Vorstellung ging. Zu einer Tochter namens Carla sollte es für das langjährige Paar jedoch nicht kommen.

Wie konkret diese Gedankenspiele waren, machte die Sängerin in dem Gespräch ebenfalls deutlich. Dolly und Carl überlegten damals sogar, welche Merkmale ein gemeinsames Kind von ihnen geerbt hätte. Da ihr Mann sehr groß gewachsen war, habe sie sich gefragt, ob der Nachwuchs ebenfalls groß oder eher klein wie sie selbst geworden wäre. Im Interview machte sie deutlich, wie intensiv sich das Paar mit diesem möglichen Familienleben beschäftigt hatte. "Jedenfalls sprachen wir darüber und träumten davon, aber es sollte nicht sein", erinnerte sich Dolly. Der Grund: Die "Jolene"-Interpretin litt an Endometriose und musste sich bereits in ihren Dreißigern einer teilweisen Entfernung der Gebärmutter unterziehen. Mit zunehmendem Alter fanden die beiden allerdings auch positive Seiten an ihrem Alltag ohne eigene Kinder. So blickte Dolly später differenziert auf den Weg, den ihr gemeinsames Leben genommen hatte.

Später erklärte Dolly, dass ihr kinderloses Leben ihr viel Freiheit für die intensive Arbeit an ihrer außergewöhnlichen Karriere gegeben habe. Als Mutter hätte sie womöglich alles andere aufgegeben, glaubte sie – denn bei längeren Arbeits- und Tourneephasen hätte sie sich ihren Kindern gegenüber schuldig gefühlt. Ihre fürsorgliche Seite lebte die Sängerin stattdessen innerhalb ihrer großen Familie aus. Die Kinder ihrer zahlreichen Geschwister betrachtete sie wie eigene Enkel. Zum Schulabschluss schenkte sie ihnen unter anderem Autos, außerdem half sie ihnen dabei, ein gewünschtes Studium zu verwirklichen. In der Familie hatte die Sängerin sogar einen ganz eigenen Spitznamen: Dort wurde sie liebevoll Aunt Granny genannt. Carl wiederum war für die Nichten und Neffen "Uncle PeePaw" – und damit ebenfalls ein fester Teil dieses besonderen Familiengefüges.

Dolly Parton mit Ehemann Carl Thomas Dean
Imago
Dolly Parton mit Ehemann Carl Thomas Dean
Sängerin Dolly Parton mit ihrem Mann Carl Thomas Dean
Instagram / dollyparton
Sängerin Dolly Parton mit ihrem Mann Carl Thomas Dean
Dolly Parton, Sängerin
Getty Images
Dolly Parton, Sängerin
Findet ihr, Dolly Parton und Carl Dean haben trotz ihres kinderlosen Lebens ein erfülltes Familienglück gefunden?