Kaum bekannt: Prinzessin Anne ist König Haakons Taufpatin
Zwischen Prinzessin Anne (76) und König Haakon (53) besteht eine Verbindung, die vielen Royal-Fans kaum bekannt sein dürfte. Die Schwester von König Charles (77) gehört nämlich zu den Taufpaten des norwegischen Monarchen. Damit ist ihre Beziehung nicht nur durch die ohnehin engen Bande zwischen den europäischen Königshäusern geprägt, sondern reicht ganz persönlich bis in Haakons Kindheit zurück. Haakon wurde 1973 als Sohn von König Harald und Königin Sonja (89) geboren und wenige Monate später getauft. Schon die Auswahl seiner Taufpaten zeigte, wie eng Norwegen mit anderen europäischen Monarchien verbunden war.
Neben Prinzessin Anne gehörten auch sein Großvater König Olav V., seine Tante Prinzessin Astrid (94), Königin Margrethe (86), König Carl XVI. Gustaf von Schweden und Prinz Carl Bernadotte zu dem prominenten Kreis. Anne stand dabei gewissermaßen für die enge Verbindung zur britischen Königsfamilie. Die Beziehungen zwischen den britischen und norwegischen Royals reichen ohnehin weit zurück. Beide Familien sind über mehrere Linien miteinander verwandt und pflegen seit Generationen enge Kontakte. Auch König Charles und der verstorbene König Harald verbanden nicht nur die Verwandtschaft, sondern auch eine persönliche Freundschaft. Nach Haralds Tod würdigte Charles ihn in einer emotionalen Botschaft als seinen "lieben Cousin".
Dass Anne ausgerechnet zu Haakons Taufpaten gehört, passt deshalb gut in diese lange Geschichte. Die Prinzessin gilt selbst als eines der pflichtbewusstesten Mitglieder der britischen Königsfamilie und steht seit Jahrzehnten regelmäßig für offizielle Termine im Einsatz. Haakon wiederum steht seit dem Tod seines Vaters an der Spitze des norwegischen Königshauses. Mit seiner neuen Rolle als König bekommt diese alte Verbindung nun noch einmal besonderes Gewicht. Aus dem kleinen Jungen, dessen Taufe von gleich mehreren europäischen Royals begleitet wurde, ist inzwischen Norwegens Staatsoberhaupt geworden. Prinzessin Anne bleibt damit Teil einer ganz persönlichen Verbindung, die Haakon seit seiner Kindheit mit den britischen Royals verbindet.












