Nach Haralds Tod: Diese Hoffnung ruht jetzt auf König Haakon

Nach Haralds Tod: Diese Hoffnung ruht jetzt auf König Haakon

- Promiflash Redaktion
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Nach dem Tod von König Harald V. (†89) richtet sich der Blick auch im norwegischen Sport auf seinen Sohn Haakon (53). Der verstorbene Monarch galt als großer Fan des Skispringens und verfolgte die Wettkämpfe offenbar sehr genau. Nun hoffen die Athleten, dass Haakon diese besondere Verbindung zum Sport weiterführt. Skispringerin Silje Opseth erinnert sich dabei an einen Moment, der ihr bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Am 6. März 2022 tauchte der damalige Kronprinz am Holmenkollen überraschend bei der Siegerehrung der Frauen auf – zu einem Zeitpunkt, als die meisten Zuschauer nach dem Wettbewerb der Männer längst nach Hause gegangen waren. Gegenüber Dagbladet erinnerte sich die Athletin jetzt sichtlich berührt an diese Geste. "Natürlich war es etwas Großes, dass Haakon auftauchte und unsere Leistungen würdigte. Ich erinnere mich gut daran", erzählte Silje.

Den Wettkampf der Männer hatte Haakon damals gemeinsam mit Mette-Marit (53) sowie Ingrid Alexandra und Sverre Magnus verfolgt. Für Aufsehen sorgte dabei Daniel-André Tande, der sich überraschend den Sieg sicherte. Beim anschließenden Springen der Frauen hatte sich das Stadion dagegen bereits deutlich geleert. Silje Opseth, die am Vortag noch ganz oben auf dem Podest gestanden hatte, belegte diesmal Rang sieben. Umso bemerkenswerter war es für die Athletinnen, dass Haakon zur Siegerehrung noch einmal auftauchte. Der damalige Sportchef Clas Brede Bråthen wertete das als starkes Zeichen und sagte gegenüber Dagbladet: "Ich finde, das sagt viel über unseren Kronprinzen aus. Ich kann gar nicht genug loben, dass er sich tatsächlich dafür entscheidet, das zu tun." Auch Silje hofft, dass Haakon die Nähe zum Skisport nun als König beibehält. "Es hat uns immer viel bedeutet zu wissen, dass der König und die Königsfamilie den Sport aufmerksam verfolgen. Ich hoffe, dass sie das auch in Zukunft tun werden", betonte sie. Die nächste Gelegenheit dafür gibt es am 13. und 14. März 2027, wenn der Weltcup wieder am Holmenkollen Station macht.

Harald war selbst ein begeisterter Skisprung-Fan und verfolgte die Wettkämpfe offenbar mit großer Aufmerksamkeit. Silje erinnert sich, dass ihm selbst Details wie Abzüge bei den Haltungsnoten auffielen, die er mit viel Humor kommentiert habe. Sie begegnete dem verstorbenen Monarchen mehrfach persönlich – unter anderem 2016 bei einem Gartenfest im Schlosspark, bei der WM 2019 in Seefeld und nach den Olympischen Spielen 2022. In Seefeld erzählte Harald ihr sogar, dass er früher selbst einmal rund 20 Meter weit gesprungen sei. Silje beschreibt Harald als nahbar und ist sicher, dass er künftig auf vielen Sportstätten fehlen wird. Haakon hatte in seiner ersten großen Ansprache als König bereits deutlich gemacht, dass der Verlust für ihn nicht nur einen Staatsakt bedeutet, sondern auch den Abschied von seinem Vater. Gleichzeitig steht er nun an der Spitze des Landes. Im Skisport hoffen viele deshalb, dass er auch die besondere Verbundenheit seines Vaters mit dieser Sportart weiterführen wird.

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Haakon, Kronprinz von Norwegen, spricht mit Skilangläuferinnen nach der 4 x 7,5 km Staffel bei den Winterspielen Milano Cortina 2026
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