Zwangslösung: Katja Krasavice hat OnlyFans-Account geleakt
Katja Krasavice (30) hat einen drastischen Schritt gewählt: Die Rapperin stellte ihre kostenpflichtigen OnlyFans-Inhalte kurzerhand selbst frei zugänglich ins Netz und teilte die Links danach in ihren Instagram-Highlights. Wie sie in einer Story erklärt, sei sie von einem Mann mit den intimen Bildern und Videos bedroht worden. Mit der Veröffentlichung habe sie ihm die Kontrolle darüber entziehen wollen. Ihre Beweggründe formuliert die Musikerin dabei unmissverständlich: "Alles, jedes Video, jedes Bild, weil ich nicht zulasse, dass irgendein Mann diesen geilen Body benutzt, um mich zu bedrohen." Nach dem Upload um 18 Uhr habe sie ihr Handy einfach ausgeschaltet. Als Katja es am folgenden Morgen wieder einschaltete, erwartete sie offenbar eine überraschende Nachricht: Nach eigener Aussage hatte sie alle bisherigen Rekorde ihres seit fünf Jahren bestehenden OnlyFans-Accounts gebrochen. Wie genau sich diese Bestmarken zusammensetzen, führte die Musikerin in ihrer Story nicht weiter aus.
So groß der Zuspruch offenbar auch war – rundum wohl fühlt sich die 30-Jährige mit der Situation nicht. "Es ist geil. Ich weiß, aber es ist trotzdem irgendwie peinlich", gibt sie auf Social Media zu. Ihr Vorgehen betrachtet sie als Versuch, aus einer belastenden Lage etwas Positives entstehen zu lassen. Bei ihren Fans bedankte sie sich für das viele Feedback und bezeichnete sich selbst als Beweis dafür, dass genau das möglich sei. Ganz spurlos ging die Aktion allerdings nicht an ihr vorbei: Die Rapperin flog spontan nach Griechenland, um Abstand von den Ereignissen zu gewinnen und den Kopf freizubekommen. Dort bezog sie nach eigener Beschreibung eine Präsidentensuite, die eher einer Villa gleiche und sogar über einen Infinitypool verfüge. Diesen Rückzug habe sie gebraucht, weil sie einfach nicht mehr gekonnt habe, erklärte Katja.
In ihrer Instagram-Story wendet sich die Unternehmerin außerdem ausdrücklich an ihre weiblichen Follower. Sie warnt davor, intime Aufnahmen leichtfertig zu verschicken – selbst dann, wenn man der jeweiligen Person im Moment vertraut. "Nicht jeder Mensch, dem ihr heute vertraut, behält euren Körper, eure Geheimnisse, eure Nudes für sich", mahnt sie. Mit der eigenständigen Veröffentlichung wollte Katja nach ihrer Darstellung verhindern, dass jemand anderes ihre privaten Inhalte gegen sie einsetzt und dadurch Macht über ihren Körper erhält. Der Schritt war für sie demnach keine gewöhnliche Werbeaktion für ihren Account, sondern eine Reaktion auf die angebliche Bedrohung durch einen Mann. Zwar sorgten die frei zugänglichen Aufnahmen laut Katja für neue Rekorde und viel positives Feedback. Ihre offenen Worte zeigen aber zugleich, dass dieser geschäftliche Erfolg das Unbehagen über die ursprüngliche Situation für sie nicht einfach verschwinden lässt.









