Arzt erklärt Mette-Marits Probleme nach Transplantation

Arzt erklärt Mette-Marits Probleme nach Transplantation

- Sandrine Palme
Lesezeit: 2 min
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Königin Mette-Marit (53) hat sich erst im Juni einer Lungentransplantation unterzogen – nun sorgte eine kurzfristige Absage für Beunruhigung bei ihren Fans. Am Dienstag, dem 1. September, nahm die Norwegerin überraschend nicht an der Vereidigung ihres Ehemanns König Haakon (53) teil. Eigentlich war vorgesehen, dass sie bei diesem wichtigen Termin an seiner Seite steht. Als Grund für ihr Fehlen nannte das norwegische Königshaus Komplikationen. Der bekannte Fernseharzt Peter Qvortrup Geisling sieht gegenüber BT allerdings zunächst keinen Anlass zu größerer Sorge. Er hält es für wahrscheinlich, dass Mette-Marits aktuelle Beschwerden mit den Medikamenten zusammenhängen, die sie infolge des schweren Eingriffs einnehmen muss. Diese Einschätzung dürfte zumindest etwas beruhigen – auch wenn der Gesundheitszustand der Königin weiterhin genau beobachtet wird.

Gegenüber BT erklärt Geisling, was in den Monaten nach einer solchen Transplantation besonders wichtig ist. Das Risiko einer Abstoßung des Spenderorgans sei in den ersten drei bis sechs Monaten nach dem Eingriff am größten. Patienten mit einer neuen Lunge müssen deshalb Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken. Dadurch soll verhindert werden, dass der Körper das fremde Organ abstößt. Diese notwendige Behandlung bringt allerdings auch Risiken mit sich. "Das macht man, weil das Immunsystem dazu neigt, eine fremde Lunge abzustoßen. Immunsuppressive Medikamente erhöhen jedoch das Infektionsrisiko", erklärt der Mediziner in dem Interview. Patienten sind dadurch anfälliger für Krankheitserreger und müssen gerade in dieser frühen Phase nach der Transplantation besonders vorsichtig sein.

Trotz ihrer kurzfristigen Terminabsage kann sich Geisling durchaus vorstellen, dass Mette-Marit am Mittwoch, dem 9. September, an der Beerdigung von König Harald V. (†89) in Oslo teilnehmen wird. Aufgrund der durch die Medikamente erhöhten Infektionsgefahr könnte es nach Einschätzung des Arztes allerdings sinnvoll sein, dass die Königin dabei etwas Abstand zu anderen Menschen wahrt. Für Mette-Marit wäre die Beisetzung nicht nur ein offizieller Termin, sondern zugleich ein sehr persönlicher Moment: König Harald war ihr Schwiegervater und der Vater ihres Ehemanns König Haakon. Seit 2001 ist die Norwegerin mit dem Royal verheiratet und gehört seither zur königlichen Familie. Das Paar hat die gemeinsamen Kinder Ingrid Alexandra (22) und Sverre Magnus (20). Zudem brachte Mette-Marit ihren Sohn Marius Borg Høiby (29) mit in die Ehe.

Kronprinzessin Mette-Marit, Norwegischer Verfassungstag bei der Kinderparade in Skaugum am 17. Mai 2026
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Haakon VIII. trifft zur Vereidigung im Storting in Oslo ein, drei Tage nach dem Tod von König Harald V
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Kronprinzessin Mette-Marit beim norwegischen Nationalfeiertag am königlichen Schloss in Oslo, 17. Mai 2026
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