Megyn Kelly fordert Scheidung von Barack und Michelle Obama
Megyn Kelly (55) hat Barack (65) und Michelle Obama (62) öffentlich dazu aufgefordert, ihre seit 33 Jahren bestehende Ehe zu beenden. In ihrer Sendung "The Megyn Kelly Show" reagierte die konservative Podcasterin damit auf jüngste Aussagen der ehemaligen First Lady über Ehe, Familie und ihre neu gewonnene Freiheit, seit die beiden Töchter erwachsen sind und nicht mehr zu Hause leben. Ohne konkrete Belege behauptete Megyn, zwischen dem früheren US-Präsidenten und seiner Frau gebe es keine Liebe mehr. "Lasst euch einfach scheiden. Die Kinder sind erwachsen. Lasst euch scheiden", wetterte sie. Megyn nutzte die Gelegenheit zudem, um ordentlich gegen Michelle auszuteilen. Sie zeichnete ein durchweg negatives Bild der einstigen Präsidentengattin und stellte infrage, dass diese überhaupt fähig sei, ihren Mann zu lieben. Dabei bezeichnete sie Michelle als einen "dampfenden Haufen Boshaftigkeit" und wunderte sich zugleich, wie Barack eine solche Frau überhaupt lieben könne.
Megyn legte anschließend noch einmal nach und sagte, Barack hätte ihrer Meinung nach "überhaupt keine Schwierigkeiten", eine neue Partnerin zu finden. Diese könne ihn aufrichtig lieben, unterstützen und "mit Sternen in den Augen" ansehen. Als Vergleich führte sie ihre eigene, 18 Jahre andauernde Ehe mit Douglas Brunt an. Kein einziges Jahr davon sei schlecht gewesen. Über Barack und Michelle urteilte sie deshalb: "Sie haben die falschen Menschen geheiratet." Auslöser der Attacke waren Michelles offene Worte in den Podcasts "The Diary of a CEO" und "IMO podcast". Dort hatte sie über die Freude an einem selbstbestimmteren Terminkalender gesprochen und zuvor eingeräumt, dass es in ihrer Ehe einen Zeitraum von zehn Jahren gegeben habe, in dem sie ihren Mann "nicht ausstehen konnte", während beide berufstätig waren und kleine Kinder großzogen. Michelle schilderte diese Jahre als Herausforderung, die langjährige Paare gemeinsam bewältigen können, und hob hervor, dass sie und Barack erfolgreich an ihrer Beziehung gearbeitet hätten. Kelly deutete die Aussagen dagegen als öffentliche Demütigung des Ex-Präsidenten.
Den Trennungsgerüchten hatte Michelle bereits in Sophia Bushs Podcast "Work in Progress" eine klare Absage erteilt. Statt ihre eigenständige Terminplanung als gesunde Autonomie zu verstehen, werde sofort angenommen, "dass mein Mann und ich uns scheiden lassen", ärgerte sie sich. Neu ist die Kritik aus Kellys Richtung nicht. Erst wenige Wochen zuvor hatte sie sich Michelles Auftritt beim Essence Festival in New Orleans vorgenommen und die ehemalige First Lady scharf angegriffen. Michelle hatte dort gemeinsam mit Keke Palmer (33) in einer Live-Aufzeichnung von "IMO: The Look" über Stil, Identität und ihr Leben in der Politik gesprochen und kritisiert, dass Medienberichte über ihre Wahlkampfauftritte häufig zuerst ihre Kleidung beschrieben hätten – unabhängig vom Inhalt ihrer Aussagen. Megyn griff diese Aussagen in "The Megyn Kelly Show" auf und nutzte sie für eine neue Attacke. Unter anderem bezeichnete sie die Autorin als deprimiert, verbittert, wütend und narzisstisch. Kritiker werfen Megyn nun vor, Michelles ehrliche Schilderungen von Belastungen in einer langjährigen Ehe und im Familienalltag gegen sie zu verwenden. Michelle selbst räumt immer wieder mit den schwelenden Scheidungsgerüchten auf.












