Andrew Garfield wünschte sich immer homosexuellen Spider-Man
Andrew Garfield (43) bleibt bei einer Forderung, die er bereits 2013 formuliert hatte: Für ihn könnte Spider-Man auch homosexuell sein. Gegenüber Entertainment Weekly bekräftigte der Filmstar jetzt, dass er die beliebte Marvel-Figur nach wie vor als grundsätzlich offen für unterschiedliche Identitäten versteht – auch 13 Jahre nach seinem ersten Vorstoß. "Ich glaube nach wie vor, dass jeder in diesem Anzug stecken kann", erklärte er. Genau darin sieht er das Erfolgsgeheimnis des Helden: "Das ist der Grund, warum er eine so allseits beliebte Figur ist [...], denn man sieht keine Hautfarbe, man sieht kein Geschlecht, man sieht keine Sexualität. Jeder kann sich selbst in diesen Anzug hineinprojizieren." Für Andrew spielt es überhaupt keine Rolle, wer unter der Maske steckt – entscheidend sei, dass sich jeder mit der Figur identifizieren könne.
Seinen damaligen Vorschlag beschreibt der TV-Star heute als "eine rebellische Übung". Schon 2013 habe ihn das Thema sehr bewegt. "Mir gefällt die Vorstellung eines Ortes, an dem jeder gewürdigt und jeder einbezogen wird, und es war einfach eine Art zu sagen: 'Nun, warum nicht?' Und wenn man in die eine oder andere Richtung eine starke Meinung hat, verrät das einiges über einen selbst", schilderte er im Interview. Damals hatte er sich mit Produzent Matt Tolmach darüber ausgetauscht, ob Peter Parkers große Liebe Mary Jane in einer anderen Geschlechterkonstellation gedacht werden könnte. Öffentlich fragte er: "Warum können wir nicht entdecken, dass Peter seine Sexualität erforscht? Das ist ja noch nicht einmal bahnbrechend! [...] Warum kann er also nicht schwul sein? Warum kann er nicht auf Jungs stehen?" Andrew spielte Peter Parker erstmals 2012 in "The Amazing Spider-Man" und erneut in der Fortsetzung von 2014.
Im Jahr 2021 schlüpfte der Brite für den damaligen Kino-Hit "Spider-Man: No Way Home" erneut in den weltberühmten Anzug – gemeinsam mit seinen Kollegen Tobey Maguire (51) und Tom Holland (30), die den Netzschwinger ebenfalls auf der Leinwand verkörpert hatten. Der Kontakt zwischen den Darstellern riss auch nach den Dreharbeiten nicht ab: Sie gründeten einen gemeinsamen Gruppenchat mit dem Namen "Spider-Boys". Tom beschrieb die außergewöhnliche Verbindung zu seinen beiden Vorgängern 2023 im THR Magazine mit den Worten: "Wir haben diese unglaubliche Bindung als drei Menschen, die etwas so Einzigartiges erlebt haben, dass wir wirklich wie Brüder sind."






















