"Spiderman" wirft "Titanic" bald aus den Kino-Top fünf
Tom Holland (30) steht mit seinem neuen Marvel-Blockbuster "Spider-Man: Brand New Day" kurz vor einem rekordbrechenden Kinoerfolg. Das jüngste Abenteuer des Superhelden könnte Titanic schon bald aus den Top fünf der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten verdrängen. Aktuell kommt der Streifen auf Einnahmen von fast 2,22 Milliarden US-Dollar. Zu den rund 2,26 Milliarden US-Dollar, die der Kultfilm seit seiner Veröffentlichung eingespielt hat, fehlen damit nur noch etwa 45 Millionen US-Dollar. Allein am vergangenen Wochenende nahm der Marvel-Film weltweit weitere 109 Millionen US-Dollar ein. Wenn der Blockbuster weiterhin so erfolgreich ist, könnte "Spider-Man: Brand New Day" den bisherigen fünften Platz laut The Hollywood Reporter bereits innerhalb von ungefähr einer Woche übernehmen. Für Tom wäre es damit ein weiterer bedeutender Meilenstein in seiner Zeit als beliebter Marvelheld.
Bis zur Spitze ist jedoch Luft nach oben: Avatar führt nämlich das Ranking mit etwa 2,9 Milliarden US-Dollar an. Dahinter folgen "Avengers: Endgame" mit 2,79 Milliarden US-Dollar und "Avatar: The Way of Water" mit 2,33 Milliarden US-Dollar. Noch belegt "Titanic" den fünften Rang. Der Film erreichte seine enorme Gesamtsumme allerdings über viele Jahre und mithilfe mehrerer erneuter Kinoauswertungen. Toms Marvel-Abenteuer ist hingegen derzeit regulär in den Kinos zu sehen und steigert sein Einspielergebnis weiter. Titanic der 1997 in den Kinos erschien, erzählt vor dem Hintergrund des Untergangs des berühmten Passagierschiffs die Liebesgeschichte von Jack und Rose, gespielt von Leonardo DiCaprio (51) und Kate Winslet (50). Der Kultfilm erreichte jedoch nicht nur bei den Kinokassen ein Top-Ergebnis: Das Drama wurde insgesamt mit elf Oscars ausgezeichnet.
Für Regisseur James Cameron (72) wäre die mögliche Verdrängung seines Klassikers aus den Top fünf allerdings nicht gleichbedeutend mit einem Abschied aus der Spitzengruppe. Der Filmemacher bleibt weiterhin mit "Avatar" und "Avatar: The Way of Water" mehrfach im Ranking vertreten. "Titanic" könnte zwar bald auf Rang sechs zurückfallen, doch zwei seiner Werke blieben damit weiterhin unter den drei weltweit umsatzstärksten Kinofilmen. Doch nicht nur der Kampf um die Top fünf der erfolgreichsten Filme verbindet James Cameron mit Spiderman: In den 1990er-Jahren arbeitete James laut Far Out Magazine an einer eigenen Version des Helden, lange bevor Sam Raimi (66) 2002 seinen "Spider-Man" ins Kino brachte. Seine Idee soll deutlich düsterer gewesen sein als das, was Fans später auf der Leinwand sahen.









