Joelina Drews' Song mit Capital Bra wäre fast nie passiert
Ein gemeinsamer Song mit einem der erfolgreichsten Deutschrapper – für Joelina Drews (30) war das 2024 ein echter Meilenstein. Doch die Zusammenarbeit mit Capital Bra (31) für den Song "Dünnes Eis" wäre beinahe an ihrem berühmten Nachnamen gescheitert. Das enthüllt die Sängerin jetzt im Podcast "Drews Cordalis Petry – Kids-Club". Einige Beteiligte sollen sie für das Deutschrap-Projekt zunächst nicht als passende Besetzung angesehen haben. Der Grund dafür hatte nichts mit ihrer Stimme oder ihrem Können zu tun, sondern allein mit ihrem Familiennamen. Vielmehr sorgte ihre enge Verbindung zur Schlagerbranche für Vorbehalte. Joelina fasst den damaligen Grund knapp zusammen: "Weil ich die Tochter von Jürgen Drews bin." Ausgerechnet Capital Bra selbst gehörte allerdings nicht zu den Zweiflern. Als der Rapper den bereits fertig produzierten Titel bei einer Session in einem Münchner Tonstudio hörte, war er sofort Feuer und Flamme – und wollte den Track unbedingt gemeinsam mit ihr aufnehmen.
Kennengelernt hatten sich die beiden in jenem Studio in München, in dem Joelinas Lebensgefährte Adrian Louis als Produzent arbeitete. Die Begegnung war nicht geplant, führte aber schließlich zu der gemeinsamen Aufnahme. Für die Sängerin war der Widerstand aus dem Umfeld damals besonders schwer zu verkraften. Zu dieser Zeit versuchte sie bewusst, sich musikalisch von der Schlagerwelt zu lösen und als eigenständige Künstlerin einen neuen Weg einzuschlagen. Dass ausgerechnet die Karriere ihres Vaters Jürgen Drews dabei zum Hindernis wurde, traf sie daher umso mehr. Heute geht sie nach eigenen Angaben deutlich gelassener mit solchen Vorurteilen um. Capital erlebte die Sängerin bei der Arbeit als respektvoll und professionell. Beeindruckt zeigte sich Joelina vor allem davon, wie spontan der Musiker Texte entwickeln und direkt performen konnte. Am Ende setzte sich die Begeisterung für das Projekt durch: "Dünnes Eis" wurde 2024 veröffentlicht und schaffte es sogar auf Capitals Album.
Auch wenn Joelina sich als eigenständige Künstlerin etablieren will, spielt die Musik ihres Vaters nach wie vor eine persönliche Rolle in ihrem Leben. Im Juli 2026 veröffentlichte sie mit "Durch und durch" eine Neuinterpretation eines Hits, den Jürgen selbst komponiert hatte. Einen besonders emotionalen Einblick in die Entstehung gewährte die Musikerin damals auf Instagram. Dort war zu sehen, wie sie ihrem Vater ihre Version erstmals vorspielte. Der ehemalige "König von Mallorca" reagierte sichtlich gerührt und stolz auf seine Tochter. Damit zeigen sich gleich beide Seiten ihres berühmten Nachnamens. Bei "Dünnes Eis" sorgte er zunächst für Skepsis und hätte das Projekt beinahe verhindert. Gleichzeitig ist es genau diese familiäre musikalische Verbindung, die für einen emotionalen Augenblick zwischen Vater und Tochter sorgte.



























