Meryl Streep und Co. verstärken Cast von "Lincoln im Bardo"
Meryl Streep (77) stößt gemeinsam mit Colman Domingo (56), Bill Hader (48) und Tom Waits zum Cast der Literaturverfilmung "Lincoln im Bardo". Wie The Hollywood Reporter berichtet, übernimmt die Oscarpreisträgerin in dem außergewöhnlichen Hybridprojekt aus Realfilm und Stop-Motion-Animation sogar gleich vier Sprechrollen. Meryl ist als Abigail Blass und Elizabeth Crawford zu hören. Hinzu kommen ein Engel, der verlorene Seelen aus dem Zwischenzustand locken soll, sowie ein Dämon, der Willie Lincoln für immer auf dem Friedhof festhalten will. Damit deckt die Hollywoodikone in dem Film höchst unterschiedliche Figuren ab. Auch vor der Kamera hat es die Besetzung in sich: Tom Hanks (70) verkörpert im Realfilmteil US-Präsident Abraham Lincoln. Willem Dafoe (71), Jonathan Bailey (38) und Peter Dinklage (57) waren bereits zuvor als Stimmen für animierte Charaktere bestätigt worden. Mit den nun bekannt gegebenen Neuzugängen wächst der Cast zu einer richtigen Starbesetzung heran.
Colman Domingo hingegen übernimmt die Rolle des Thomas Havens. Dabei handelt es sich um den Geist eines ehemals versklavten Mannes, der eine Verbindung zu Abraham Lincoln sucht, die den Lauf der Geschichte verändern könnte. Bill Hader leiht Eddie Baron und außerdem einem der drei Wüstlinge seine Stimme. Tom Waits spricht wiederum den ehemaligen Tanzhallenkünstler Jasper Randall sowie einen der Dämonen, die Willie gefangen halten wollen. Die Regie übernimmt Duke Johnson, während George Saunders das Drehbuch auf Grundlage seines eigenen Bestsellers schrieb. Im Mittelpunkt von "Lincoln im Bardo" steht ein besonders persönliches Kapitel aus Abraham Lincolns Leben: die Beziehung des Präsidenten zu seinem kurz zuvor verstorbenen elfjährigen Sohn Willie.
Die Geschichte verbindet reale historische Ereignisse mit erfundenen Elementen und bringt lebende und tote sowie historische und fiktive Figuren zusammen. Inhaltlich beschäftigt sich die Verfilmung mit Liebe, Empathie, Trauer und menschlicher Verbundenheit – also ein Film ganz nach Meryls Geschmack. Denn vor Kurzem hatte die Schauspielerin auf der Pressetour zu Der Teufel trägt Prada 2 schon rund um das Thema Gut und Böse im Film für Wirbel gesorgt. In der "Hits Radio Breakfast Show" kritisierte sie das Schwarz-Weiß-Denken der Superheldenmaschinerie Marvel.























