Schauspieltrauma: Darum sagt Khloé Kardashian immer Nein

Schauspieltrauma: Darum sagt Khloé Kardashian immer Nein

- Janine Karrasch
Lesezeit: 3 min
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Millionen Fans würden Khloé Kardashian (42) liebend gern auf der großen Leinwand sehen – die Realityikone selbst denkt aber gar nicht daran. The Hollywood Reporter erzählte sie kürzlich, warum sie ständig Rollenangebote ablehnt. Anlass war ihre neue Hulu-Serie "The Girls", in der sie zwar als Produzentin hinter den Kulissen die Fäden zieht, aber nicht zur Hauptbesetzung gehört. Der Grund für ihre Aversion gegen echte Schauspielrollen liegt tief in der Vergangenheit: In einer frühen Staffel von Keeping Up With the Kardashians musste sie einst eine Schauspielstunde absolvieren – ein Erlebnis, das sie bis heute nicht losgelassen hat. "Ich bin buchstäblich traumatisiert", gestand sie unverblümt. Ganz für immer will Khloé die Tür zur Schauspielerei aber nicht zuschlagen: "Ich werde niemals nie sagen, aber derzeit ist es nichts, von dem ich das Gefühl habe, dass es mein Herz glücklich macht. Es ist einfach nichts, wofür meine Leidenschaft brennt."

Was genau man Khloé schon alles angeboten hat, behält sie für sich – dass Hollywood aber ständig anklopft, gibt sie unumwunden zu. Immer wieder werde sie gefragt, ob sie nicht endlich einen Spielfilm drehen wolle, sogar über eine fiktionale Serie mit ihr als Hauptfigur soll bereits verhandelt worden sein. Geschmeichelt ist die 42-Jährige durchaus, doch Ja sagen wolle sie nur, wenn sie sich zu hundert Prozent reinhängen könne – alles andere wäre unfair gegenüber dem gesamten Team. Schauspielunterricht, Textlernen, echtes Engagement: Genau dafür fehlt ihr aktuell schlicht die Kapazität. Vor der Kamera stand sie bislang zwar öfter, aber fast immer als sie selbst, etwa in "90210", "Real Husbands of Hollywood" oder "Royal Pains". Eine waschechte Rolle übernahm sie nur ein einziges Mal: 2010 im Kurzfilm "Psychotherapist" in der Rolle der Dannii Hillman.

Aus dem Reality-TV ist Khloé seit knapp 20 Jahren kaum wegzudenken. Von 2007 bis 2021 lief "Keeping Up With the Kardashians", seit 2022 hält der Ableger "The Kardashians" auf Hulu die Familie im Rampenlicht. Auch ihre neue Produktion "The Girls" reiht sich da nahtlos ein: Hulu kündigte die Dokuserie über Khloés engsten Freundeskreis rund um Nicole Williams English und Malika Haqq (43) im April 2026 an, seit August läuft sie beim Streamer. Rückblickend schwärmt Khloé besonders von ihrer eigenen Unbekümmertheit als 22-Jährige: Weil damals niemand mit einer zweiten Staffel gerechnet habe, hätten sie und Schwester Kourtney Kardashian (47) einfach drauflos gefilmt, worauf sie gerade Lust hatten. "Wir waren einfach albern, wir haben nicht großartig nachgedacht. Wir dachten nie, dass wir berühmt oder ein Star werden würden – nichts dergleichen", erinnert sie sich. Genau diese Naivität sei im Nachhinein der eigentliche Erfolgsfaktor gewesen – "was für ein Segen", findet sie heute.

Khloé Kardashian, August 2026
Instagram / khloekardashian
Khloé Kardashian, August 2026
Malika Haqq und Khloé Kardashian
Instagram / khloekardashian
Malika Haqq und Khloé Kardashian
Kris Jenner mit ihren Töchtern Khloé, Kylie, Kourtney, Kim und Kendall, 2011
Getty Images
Kris Jenner mit ihren Töchtern Khloé, Kylie, Kourtney, Kim und Kendall, 2011
Wie findet ihr Khloés Entscheidung, derzeit keine Schauspielrollen anzunehmen?