200 geheime Dolly-Songs warten noch auf ihre Enthüllung
Dolly Parton (†80) verstarb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren – doch ihre Musik könnte noch lange über ihren Tod hinaus zu hören sein. Laut Daily Mail soll die Countrylegende ein streng gehütetes privates Archiv hinterlassen haben, das ihr engstes Umfeld schlicht "The Vault" nennt. Darin könnten sich nach Einschätzung eines Insiders bis zu 200 bislang unveröffentlichte Songs befinden. Selbst Personen aus ihrem direkten Umfeld sollen nicht wissen, wie viele Stücke das Archiv tatsächlich umfasst, da Dolly das Thema stets sehr diskret behandelte. Das Material soll sowohl fertige Texte als auch Melodien enthalten. Einige Songs liegen demnach bereits als Demoaufnahmen vor, wurden jedoch nie komplett produziert. Für die Zeit nach ihrem Tod soll Dolly bereits zu Lebzeiten vorgesorgt und ihrer Familie detaillierte Anweisungen für mögliche Veröffentlichungen hinterlassen haben. Offenbar bestimmte sie außerdem Personen, die sich künftig um die Verwaltung ihrer Musik kümmern sollen. Wann und in welcher Form die unveröffentlichten Stücke erscheinen könnten, ist bislang allerdings nicht bekannt. Einen offiziellen Veröffentlichungsplan gibt es ebenso wenig wie öffentlich bekannte Namen der Verantwortlichen oder Informationen zu den zuerst ausgewählten Songs.
Ein unveröffentlichtes Lied ist hingegen längst offiziell bestätigt: Wie Daily Mail berichtet, ließ die Musikerin 2015 den Titel "My Place in History" in einer Zeitkapsel im Dollywood DreamMore Resort and Spa in Tennessee deponieren. Die Aufnahme befindet sich dort auf Kassette und CD in einer hölzernen "Dream Box" – passende Abspielgeräte wurden ebenfalls eingelagert, damit der Song später überhaupt gehört werden kann. Öffnen lässt sich die Kapsel allerdings erst am 19. Januar 2046, dem 100. Geburtstag der Sängerin. Über diese lange Wartezeit scherzte Dolly 2022 in "The Kelly Clarkson Show", ließ dabei aber auch eine echte Sorge durchblicken: "Was mich beunruhigt, ist die Vorstellung, dass es ein Song sein wird, den niemand jemals hören wird, wenn er dort drin verrottet, bevor sie die Kapsel öffnen." Mit Blick auf die Entscheidung, das Lied gleich drei Jahrzehnte lang wegzuschließen, fügte sie humorvoll hinzu: "Ich weiß nicht, wessen verdammte Idee das war."
Dass Dolly Parton ein derart umfangreiches Archiv aufgebaut haben soll, passt zu ihrer jahrzehntelangen Arbeitsweise. Wie Daily Mail unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Insider berichtet, schrieb sie täglich Musik und beschrieb den Ablauf nach ihrem morgendlichen Kaffee gegenüber Vertrauten als "beten und schreiben". Auf ihrem Anwesen in Tennessee verfügte die Sängerin dafür über ein großes privates Aufnahmestudio. Auch über ihren eigenen Tod sprach die Countrysängerin stets offen und mit Humor. Ihr christlicher Glaube habe ihr dabei Zuversicht gegeben: Sie stellte sich vor, im Himmel weiterhin Songs zu schreiben und zu singen – und dort Teil einer Engelsband zu werden. Beim Bewahren ihres musikalischen Vermächtnisses soll Dolly dem Bericht zufolge auf einen kleinen Kreis langjähriger Vertrauter gesetzt haben. Dazu gehörten demnach ihr enger Freund und Publizist Marcel Pariseau sowie ihr Patenkind Miley Cyrus (33). Dass die Informationen rund um "The Vault" geheim gehalten wurden, habe vor allem dem Schutz ihrer Familie gedient.





















