Nach Unfall: F1-Star Charles Leclerc gibt Gesundheitsupdate
Schock beim Großen Preis von Italien in Monza: Ferrari-Pilot Charles Leclerc (28) ist schon in den ersten Runden des Rennens schwer verunglückt. Wie Daily Express berichtet, wirkten bei dem Einschlag Kräfte von rund 60 G auf den Monegassen ein. Direkt im Anschluss wurde der Rennfahrer im Medical Center noch an der Strecke untersucht. Verletzungen konnten die Mediziner vor Ort zwar keine feststellen – doch ein bestimmtes Detail bereitete dem Formel-1-Star unmittelbar nach dem Aussteigen aus dem Cockpit ziemlich große Sorgen: Auf dem rechten Auge konnte er zunächst nur eingeschränkt sehen. Inzwischen gibt Charles aber vorsichtige Entwarnung und rechnet damit, beim nächsten Rennwochenende in Madrid wieder am Start zu stehen. Bevor es dazu kommt, stehen für ihn jedoch noch weitere medizinische Kontrollen an.
Wie es ihm nach dem dramatischen Aufprall geht, schilderte der Ferrari-Pilot laut Daily Express persönlich. "Mit dem Nacken war alles in Ordnung, nur mit dem Sehen gab es anfangs ein kleines Problem", schilderte er und betonte: "Mit dem rechten Auge konnte ich nicht besonders gut sehen, aber jetzt ist wieder alles gut. Das war also das, worüber ich mir am meisten Sorgen machte, als ich aus dem Auto stieg." Abgesehen davon spüre er an unterschiedlichen Stellen seines Körpers noch Schmerzen. Für ihn sei das nach einem Crash dieser Größenordnung aber eine völlig normale körperliche Reaktion. Nach der Untersuchung im Medical Center durfte der Rennfahrer die medizinische Einrichtung wieder verlassen, weil die Ärzte bei ihm keine ernsten Verletzungen feststellen konnten.
Trotz der vorerst positiven Befunde will Charles mit Blick auf seinen geplanten Einsatz in Madrid kein großes Risiko eingehen. "Ich denke, dass bei mir noch einige zusätzliche Untersuchungen anstehen, wahrscheinlich heute Abend und morgen, um sicherzustellen, dass ich für Madrid vollständig fit bin", so der Rennfahrer. Und weiter meinte er: "Das sollte der Fall sein, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht." Die kurzzeitige Sehbeeinträchtigung war für den Ferrari-Star nach eigener Aussage zunächst beunruhigender als die Schmerzen an seinem Körper – mittlerweile funktioniere das rechte Auge aber wieder normal. Ob der Rennfahrer, der bald Papa wird, in Madrid tatsächlich ins Cockpit steigen kann, hängt also von den noch ausstehenden medizinischen Kontrollen ab.























