180 Kilo: Für seinen Sohn krempelte FFN-Franky sein Leben um
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180 Kilo: Für seinen Sohn krempelte FFN-Franky sein Leben um

- Anna Pejsek
Lesezeit: 3 min
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Der Radiomoderator Frank Schambor ist am 3. September 2026 überraschend im Alter von 54 Jahren gestorben. Der Niedersachse, den seine Hörer nur als FFN-Franky kannten, hatte fast 22 Jahre lang als "Morgenmän" bei radio ffn Millionen Menschen durch den frühen Morgen und auf dem Weg zur Arbeit begleitet. Für ehemalige Kollegen kam die Nachricht völlig aus heiterem Himmel, die Todesursache ist bislang nicht bekannt. Bis zuletzt genoss der Moderator die gemeinsame Zeit mit seinem 13-jährigen Sohn Gustav. Noch kurz vor seinem Tod feierten die beiden zusammen den Sommer. Nur vier Tage vor seinem Tod gab Frank seinen Followern auf Instagram einen letzten Einblick in den Familienalltag. Zu einem Foto einer Mahlzeit schrieb er stolz: "Mein Sohn Gustav hat heute gekocht. Es gibt Spaghetti in einer Tomaten-Käse-Sauce, die exzellent abgeschmeckt ist."

Sein Sohn spielte auch bei einer früheren Lebenswende des Moderators eine zentrale Rolle. Bei einem Gewicht von fast 180 Kilogramm und nach deutlichen ärztlichen Warnungen entschied sich Frank 2016 dafür, seinen Magen verkleinern zu lassen, berichtet die Bild. In der Folge verlor er mehr als 70 Kilogramm – diesen Schritt ging er nach eigenen Angaben sowohl für sich selbst als auch für Gustav. Auch ein weiterer Einschnitt veränderte seine Sicht auf das Leben: Frank pflegte seinen Vater Rainer bis zu dessen Tod im Jahr 2021. Weggefährten berichten, dass ihm dieser Verlust vor Augen führte, wie wertvoll gemeinsame Zeit ist. Noch im selben Jahr zog er einen Schlussstrich und beendete nach fast 22 Jahren freiwillig seine Radiokarriere, um mehr für seinen Sohn da sein zu können. Auch nach dem Abschied vom Mikrofon ließ er seine Fans an privaten Momenten teilhaben – etwa als stolzer Papa am Spielfeldrand bei Gustavs Footballspiel.

Die Nachricht von seinem Tod machten Franks Angehörige über seinen Instagram-Account öffentlich. Neben seinem Sohn hinterlässt der Moderator weitere Familienmitglieder und langjährige Weggefährten. Seine Stimme gehörte für zahlreiche Menschen in Niedersachsen über Jahrzehnte fest zum Alltag – vom Aufstehen bis zur Fahrt zur Arbeit oder in die Schule. Sein früherer FFN-Kollege Dietmar Wischmeyer erinnerte gegenüber der Bild an Franks ganz eigenen Humor: "Franky hätte es geschafft, die eigene Todesanzeige so herüberzubringen, dass die Leute noch mit traurigen Augen lachen. Mist. Ich hätte ihn gern noch mal gehört. Jetzt ist es zu spät." Wann und auf welche Weise der beliebte Radiomoderator seine letzte Ruhe finden wird, steht derzeit noch nicht fest. Seine Familie will in den kommenden Tagen bekannt geben, wie und wann Frank verabschiedet wird.

Frank Schambor, Moderator
Instagram / franky_hannover
Frank Schambor, Moderator
Frank Schambors Sohn Gustav hat für seinen Papa Spagehtti gekocht
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Frank Schambors Sohn Gustav hat für seinen Papa Spagehtti gekocht
Frank Schambor, Radiomoderator
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Frank Schambor, Radiomoderator