

"Bares für Rares"-Verkäufer bricht nach Doppel-Dämpfer ab
Mit großen Erwartungen kommt Thomas Reidegeld zu Bares für Rares, am Ende nimmt er sein Erbstück jedoch wieder mit nach Hause. Für eine geerbte Taschenuhr erhofft sich der Verkäufer bis zu 3.000 Euro. Doch schon bei der Begutachtung folgt der erste Dämpfer: Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) schätzt das Schmuckstück auf maximal 1.800 Euro. Unter anderem fällt ihr ein Makel an der Krone auf, an der sich die Goldverzierung bereits ablöst. Trotzdem wagt Thomas den Gang in den Händlerraum. Dort folgt die nächste Enttäuschung: Mehr als 1.500 Euro möchte niemand zahlen. Das ist Thomas zu wenig und er bricht den Verkaufsversuch ab.
Dabei macht die Taschenuhr zunächst durchaus Eindruck auf die Expertin. Das Erbstück stammt von einer bekannten Schweizer Manufaktur und ist mit Gold verziert. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckt Heide die beschädigte Stelle an der Krone. Thomas lässt sich von der deutlich niedrigeren Expertise zunächst trotzdem nicht abschrecken und nimmt die Händlerkarte an. Seine eigene Preisvorstellung möchte er am Ende allerdings nicht so weit herunterschrauben: Als die Gebote bei 1.500 Euro enden, entscheidet er sich lieber dafür, die geerbte Uhr zu behalten.
Mit einer Uhr erlebte zuletzt auch ein anderer "Bares für Rares"-Verkäufer eine Überraschung. Uhrensammler Dirk Knöbber brachte eine prunkvolle französische Standuhr mit, die er zuvor selbst für 5.500 Euro ersteigert hatte. Beim Kauf hatte er allerdings ein wichtiges Detail übersehen: Das Stück ist knapp einen Meter hoch. Erst bei der Lieferung wurde ihm bewusst, welche Ausmaße sein neuer Zeitmesser tatsächlich hat. Während Dirk also von der Größe seines Kaufs überrascht wurde, scheitert Thomas nun an seinen Preisvorstellungen für das geerbte Schmuckstück.
























