Jauch erlebt mit "Wer wird Millionär?" bitteren Quotensturz
Für Günther Jauch (70) lief es am Montagabend, dem 7. September, alles andere als gut: Die zweite Wer wird Millionär?-Ausgabe nach der Sommerpause lockte bei RTL lediglich 2,11 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Damit schrammte die Quizshow laut DWDL sogar nur knapp an ihrem Allzeit-Tief vorbei. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 11,8 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 11,5 Prozent erreicht. Eine mögliche Erklärung für den schwachen Wert war der ungewohnte Starttermin: Da RTL zuvor das "RTL Aktuell Spezial: Wie sehr verändert der AfD-Sieg Deutschland?" zeigte, begann die Quizshow erst um 20:30 Uhr – 15 Minuten später als gewohnt.
Der Vergleich mit der Vorwoche macht den Absturz deutlich. Zum Staffelauftakt am 31. August hatte "Wer wird Millionär?" noch rund drei Millionen Zuschauer vor die Bildschirme gelockt. In der jungen Zielgruppe lag der Marktanteil laut Meedia bei satten 15,8 Prozent. Eine Woche später punktete dagegen vor allem die politische Konkurrenz: Der "Brennpunkt" zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kam laut DWDL ab 20:15 Uhr im Ersten ebenfalls auf drei Millionen Zuschauer und holte 14,1 Prozent beim Gesamtpublikum sowie 17,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Ab 21 Uhr schalteten dann 2,65 Millionen Menschen die Talkshow "Hart aber fair" von Louis Klamroth (36) ein. Das zuvor bei RTL ausgestrahlte Wahlspezial interessierte hingegen 1,53 Millionen Menschen. Sowohl insgesamt als auch in der jungen Zielgruppe verbuchte die Sondersendung jeweils 10,9 Prozent Marktanteil.
Doch ausgerechnet die Ausgabe mit den schwachen Zuschauerzahlen hatte im Studio einen besonders unterhaltsamen Moment zu bieten. Kandidatin Viviane Clarin sorgte mit ihrem ungewöhnlichen Hobby für eine spontane Lachyoga-Einlage und brachte kurzerhand auch Günther dazu, seinen Ratestuhl zu verlassen. Auf dem Programm standen zunächst hochgerissene Arme, tiefes Einatmen und ein lang gezogenes "Haaa". Danach wurde auch das Publikum einbezogen: Auf einen gemeinsamen Atemzug folgten drei kräftige "Ha! Ha! Ha!". Günther nahm die ungewohnte Übung gewohnt trocken hin und kommentierte: "Mitgehangen, mitgefangen."



























