Zwei Stents: Heimliche Herz-OP bei Heino im Juli enthüllt

Zwei Stents: Heimliche Herz-OP bei Heino im Juli enthüllt

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Heino (87) hat einen ernsten medizinischen Eingriff hinter sich: Der Sänger musste sich im Juni 2026 heimlich einer Herzoperation in der Uniklinik Salzburg unterziehen. Erst im darauffolgenden Monat wurde der Eingriff öffentlich bekannt. Wie BILD nun exklusiv berichtet, setzten ihm die Ärzte zwei Stents ein, um seine verengten Herzkranzgefäße offen und stabil zu halten. Von seinem Leiden hatte der Sänger vorher nichts gespürt. Erst eine spezielle Untersuchung deckte die koronare Herzerkrankung und das damit verbundene Herzinfarktrisiko auf. "Ich habe den Eingriff sehr gut überstanden, fühle mich fit und leistungsstark. Ich hatte auch vor der OP keinerlei Beschwerden, aber bei einer speziellen Untersuchung kam heraus, dass meine Herzkranzgefäße verengt waren", erzählte er dem Blatt und ergänzte: "Die Ärztin riet mir zur Operation, weil mir sonst ein Herzinfarkt drohen würde. Und damit ist nicht zu spaßen. Es gab ja schon viele Menschen, die sowas mit dem Leben bezahlt haben."

Dass die koronare Herzerkrankung überhaupt entdeckt wurde, ist einem glücklichen Zufall zu verdanken. Eine routinemäßige Ultraschalluntersuchung im Mai hatte keinen auffälligen Befund ergeben. Heinos Manager Helmut Werner (42) bestand jedoch vorsorglich auf einer Szintigrafie. Bei diesem Verfahren werden schwach radioaktive Substanzen und eine Gammakamera eingesetzt, um mögliche Unregelmäßigkeiten am Herzen sichtbar zu machen. Erst diese weiterführende Untersuchung zeigte die gefährliche Verengung der Herzkranzgefäße und ermöglichte eine rechtzeitige Behandlung. Seinem Manager schreibt Heino deshalb eine lebensrettende Rolle zu. "Ich wäre allein nie darauf gekommen, die Szintigrafie zu machen", erklärte er. Eine solche Untersuchung werde normalerweise erst bei entsprechenden Symptomen veranlasst. "Diese Untersuchung habe ich Helmut zu verdanken. Er hat mir damit das Leben gerettet. Denn irgendwann hätten sich sonst meine Herzkranzgefäße geschlossen, ich wäre umgefallen und vermutlich nicht mehr aufgestanden", stellte der Musiker klar.

Aus seiner Erfahrung leitet Heino einen klaren Appell ab: "Ich kann nur jedem älteren Menschen raten, die Szintigrafie zu machen, denn Vorsorge kann Leben retten. Eine Herzerkrankung kann jeden erwischen. Aber es gibt heute Wege, sie frühzeitig zu erkennen." Herzprobleme spielten bereits früher eine Rolle in Heinos Leben. Im Jahr 2007 wurde er schon einmal wegen verengter Herzkranzgefäße behandelt und absolvierte anschließend eine Kur in einer Rehaklinik. Auch seine verstorbene Ehefrau Hannelore litt an einer Herzerkrankung. Nach einem Infarkt im Jahr 2004 erhielt sie drei Bypässe. 2023 starb sie im Alter von 81 Jahren an einem plötzlichen Herzstillstand. Von langer Schonzeit hält Heino nach seinem aktuellen Eingriff jedoch wenig. Er gönnte sich nur wenige Tage Ruhe, bevor er wieder auf die Bühne zurückkehrte. "Das war für mich die beste Kur und Medizin", sagte er der Zeitung. Auch seine Zukunftspläne bleiben ambitioniert: "Der Vertrag mit meinem Manager läuft bekanntlich, bis ich 104 bin. Und den will ich einhalten und auch noch verlängern." Im Jahr 2026 absolvierte Heino bereits fast 100 Konzerte, darunter Auftritte auf Mallorca und bei Festivals. Seine Tour "Made in Germany Vol. 2" soll am 9. Januar 2027 in Oberhausen beginnen.

Heino im Juli 2026
Imago
Heino im Juli 2026
Helmut Werner und Heino beim Wiener Opernball 2024
ActionPress / Starpix / picturedesk.com
Helmut Werner und Heino beim Wiener Opernball 2024
Heino, Sänger
Getty Images
Heino, Sänger
Heino nennt seinen Manager nach der Stent-OP lebensrettend: Wie seht ihr Helmuts Einsatz?
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